Kleinkindermalen

 

Ich mal dir heut ein großes Bild!

Siehst du die Kuh dort fliegen?

Der Regenwurm mit seinem Hut ,

der ärgert grad die Ziegen.

 

Die Sonne hab ich grün gemalt,

und gelb sieht aus die Wiese.

Der Papagei hat Stiefel an

ganz klein ist heut mein Riese.

 

Der Mond, der scheint bei Tag und Nacht,

so kann ich Beides malen.

Den Mond und auch das Sonnenlicht

mit seinen hellen Strahlen.

 

Nun sieh dir an mein schönes Bild

und sag mir wie es Dir gefällt!

Was sagst du „ He das geht doch nicht,

denn so was gibt’s  ja gar nicht.“

Ja sieh so ist halt meine Welt,

genauso wie sie mir gefällt.

© ChT

 

Luftballons

Viele bunte Luftballons

tanzen froh im Sommerwind.

Können deine Träume tragen,

tausend Stück für jedes Kind.

 

Diese Farben, diese Pracht

Jeder will den Schönsten kriegen.

Sind sie dann jedoch zerplatzt

bleiben sie am Boden liegen.

 

Mirko träumt vom Sonnenschein,

Susi von nem kühlen Bade.

Sascha möchte ein Flieger sein,

Andi  an nem  Eis sich laben.

 

Deine Wünsche sollen ziehn,

um die Welt in Windeseile.

Ob du gelb, schwarz oder weiß,

Träume sind doch alle gleich.

© ChT

Ein Gruß von Vater Mond

 

Vater Mond hat viele Kinder,

tausend Sternlein um ihn stehn,

jeden Abend gehen sie,

um die Welt, sich umzusehn.

 

Wandern dort am Himmel droben,

schaun zu dir ins Fenster rein,

bringen dir die schönsten Träume,

legen sie aufs Kissen fein.

 

Auf des Mondes Silberstrahlen,

kommt ein Sternlein zu Besuch,

es verhält sich still und leise,

bis es wieder weiter muss.

 

Jedes Sternlein hat am Abend,

auch ein Märchen im Gepäck,

dieses schickt`s in deine Träume,

bis dich früh die Sonne weckt.

© ChT

 

Der Teddy

 

Kaum hast du die Welt erblickt,

er auf deinem Bettchen sitzt.

Und dann auf der Zuckertüte,

sitzt er, dass er sie behüte.

 

Er hört deinen Kummer an,

schmiegt sich zärtlich an dich ran.

Er bringt dir Geborgenheit,

hat auch immer für dich Zeit.

 

Später werden es dann mehr,

Gelbe, Rote kommen her.

Manche sind kariert, gestreift,

Keiner wohl dem Andern gleicht.

 

Sein Portrait, oh glaub es mir,

zieret Karten und Papier.

Mützen, Schals und Schuhe gar,

schmücket Teddys Bild fürwahr.

 

Kaum ist wohl im ganzen Land,

Jemand so wie er bekannt.

Keine Wohnung, keine Stube,

wo nicht wohnt der kleine Bube.

 

Sicher wohnt er auch bei dir,

oder sind es sogar vier?

Schlägt dein Herz erst für den Knaben,

möchtest immer mehr du haben.

© ChT