Blumen im Jahreslauf

 

Blumen begleiten uns durch das Jahr.

Sie sind ganz einfach wunderbar.

Gott schuf sie, um uns zu erfreuen,

um Sonne uns ins Herz zu streuen.

 

Der Frühling lässt Natur erwachen,

die Erde trägt die ersten Knospen.

Wir staunen über jedes Grün,

die Erde fängt nun an zu blühn.

 

Im Sommer gibt’s der Farben viel,

ja stark und kräftig ist ihr Spiel.

Ob Kornblume, ob roter Mohn,

ja, selbst ein Kind erkennt sie schon.

 

Der Herbst, er hält sich in pastell,

mal rötlich braun, mal leuchtend hell.

Die Sonnenblume grüßt voll Freude,

sie ist uns eine Augenweide.

 

Geht dann das Jahr dem Ende zu,

so legt sich die Natur zur Ruh.

Der Tanne Grün ist angesagt,

geschmückt mit Beeren aller Art.

 

Ja, die Natur, sie lädt uns ein,

ein Jahr bei ihr zu Gast zu sein.

Ganz gleich zu welcher Jahreszeit,

hüllt sie sich in ein buntes Kleid.

(Christina Telker)

Tausend Kerzen

 

Tausende Kerzen an einem Baum,

wie herrlich sind sie anzuschaun!

Wie viele Jahre geht das schon so,

die alte Kastanie, sie macht mich froh.

 

Wenn sie im Frühling in Blüte steht,

im Sommer ihr Schatten mir Kühlung gewährt,

im Herbst, wenn Kastanien liegen im Gras,

machen sie Alten und Jungen Spaß.

 

Wenn im Winter schneebedeckt,

sie ihre Äste zum Himmel streckt,

dann bleibe ich staunend und ehrfurchtsvoll stehn,

um mit Freude nach oben zu sehn.

 

Mein „Riese“ hat hunderte Jahre gesehn,

bewundernd komm ich um ihn zu sehn,

wie er zu jeder Jahreszeit,

verändert sein, so schönes Kleid.

 

Ach könnte er mir doch nur berichten,

aus den Jahrhunderten seine Geschichten.

Ich kann nur träumen von dieser Zeit,

ein Menschenleben reicht nicht so weit.

Christina Telker

Vier Jahreszeiten

 

Vier Jahreszeiten uns umgeben,

grad sie erst machen schön das Leben.

Die Vielfalt jeder dieser Zeit

uns Auge und auch Herz erfreut.

 

Wenn letzter Schnee am Hange schmilzt

sehn wir schon erstes Grün,

die Schneeglöckchen und Krokusse

ja auch die Veilchen blühn.

 

Wenn höher dann die Sonne steht

ist auch der Sommer da,

wir brechen auf zur Wanderung

der Urlaub ist schon nah.

 

Der Herbst in seiner Farbenpracht

lässt uns den Schöpfer loben.

Es öffnen sich Herz und Gemüt,

der Blick, er geht nach oben.

 

Der Winter bringt uns Stille,

Schnee deckt nun Wald und Flur,

im Sonnenschein glitzert; der Reif,

es ist ein Zauber der Natur.

 

So wechselt stets auf Neue

in seinem frohen Spiel,

der Jahreszeiten Reigen

wie`s unser Herrgott will.

Christina Telker

Das Jahr

 

Der Januar bringt Schnee und Eis

der Frost er lässt uns beben.

Beim Rodeln, Eislauf, auf den Skiern

gibt es viel zu erleben.

 

Im Februar ist Karneval,

da wolln wir lustig springen.

Beim Maskenball als Kater Franz;

der Maus ein Ständchen bringen.

 

Der Monat März erfüllt die Brust

mit erstem Frühlingsahnen.

Wir seh´n das erste, zarte Grün

Vögel zieh´ n ihre Bahnen.

 

Der Osterhas kommt im April

wir werden Eier suchen.

Das schönste Nest im vor ´gen Jahr

fand ich bei alten Buchen.

 

Der Mai lässt alles grünen,

die Tierwelt ist erwacht

dort in der alten Schonung

ein Häschen Männchen macht.

 

Der Juni teilt nun fast das Jahr

der Sommer hat begonnen.

Drum hab´ n wir schnell von Feld

und Flur ein Sträußchen mitgenommen.

 

Der Juli lässt die Rosen blühn

die Ferien beginnen.

Und wer noch Lust zum wandern hat,

kann jetzt ein Liedchen singen.

 

August lockt raus in die Natur

nichts hält uns jetzt mehr drinnen.

Beim Picknick drunten an dem See

wird schnell die Zeit verrinnen.

 

September hat noch manches Mal

ein Lächeln für uns übrig.

Doch sagt er auch:„macht euch bereit

der Sommer ist vorüber“

 

Oktober, kühle Winde wehn,

die Blätter fallen bunt.

Voll Obst jetzt uns´ re Keller sind,

manch Apfel kugelrund

November, der ist grau und trüb

die Nebel ziehn vorüber.

St. Martin mit Laternenlicht

leuchtet hell herüber

.

Dezember bringt das Weihnachtsfest

wir backen, basteln, singen

Das Christkind steht jetzt vor der Tür

will dir Geschenke bringen.

Christina Telker