Der erste Schultag

 

Oh wie ist es doch so schön,

in die Schule heut zu gehn,

das Schreiben kommt von ganz allein,

denn ich bin ja nicht mehr klein.

 

Auch mit den Zahlen komm ich klar,

und das bereits im ersten Jahr,

die große Tüte bunt und schön,

lässt beim Bestaunen vieles sehn.

 

Den Ranzen trag ich stolz und keck,

ist alles drin zum rechten Zweck,

bald kann ich dicke Bücher lesen,

von Elfen, Feen und andren Wesen.

© Christina Telker

 

 

Auf der Wiese

 

Eine Elfe auf der Wiese,

Schmetterling im Sonnenschein,

gaukelt still an ihr vorüber,

freut sich, auf der Welt zu sein.

 

Summend kommt die kleine Biene,

holt sich etwas Nektar raus,

aus der Blüte auf der Wiese,

trägt ihn schnell ins Bienenhaus.

 

Käfer sucht sich eine Blattlaus,

Häschen gibt aufs Junge Acht,

Maulwurf gräbt an seinem Gange,

jeder tut, was Freude macht.

 

Sonne lacht vom blauen Himmel,

schaut dem bunten Treiben zu,

freut sich über jedes Tierlein,

bis sie abends geht zur Ruh.

Christina Telker

 

 

Kinderträume

 

Kinderträume zart und fein

 

schweben fort auf rosa Wolken,

gleiten in ein  Zauberland,

das bisher noch keiner fand.

 

Kinderträume gleiten leis,

fort ins Land der tausend Wunder.

Elfen, Zauberer und Feen,

vieles gibt es dort zu sehn.

 

Kinderträume zuckersüß

laben sich im Schlemmerlande.

Schokoberge riesengroß

und die Gummibärchenbande.

 

Kinderträume sind so sanft

liebend sehen sie die Eltern.

Kuscheln sich in ihren Arm

fühlen sich geborgen dann.

 

Halt die Kinderträume fest

lass sie nicht im Wind enteilen.

Nur kurz währt die Kinderzeit

hilf, dass sie erhalten bleibt.

©Christina Telker

Luftballons

 

Viele bunte Luftbaallons,

tanzen froh im Sommerwind.

Können deine Träume tragen,

tausend Stück für jedes Kind.

 

Diese Farben, diese Pracht

Jeder will den Schönsten kriegen.

Sind sie dann jedoch zerplatzt

bleiben sie am Boden liegen.

 

Mirko träumt vom Sonnenschein,

Susi von nem kühlen Bade.

Sascha möchte ein Flieger sein,

Andi an nem Eis sich laben.

 

Deine Wünsche sollen ziehn;

um die Welt in Windeseile.

Ob du gelb, schwarz oder weiß,

Träume sind doch alle gleich.

Christina Telker

 

 

 

Ein Gruß von Vater Mond

 

Vater Mond hat viele Kinder,

tausend Sternlein um ihn stehn,

jeden Abend wandern sie,

um die Welt, sich umzusehn.

 

Wandern dort am Himmel droben,

schaun zu dir ins Fenster rein,

bringen dir die schönsten Träume,

legen sie aufs Kissen fein.

 

Auf des Mondes Silberstrahlen,

kommt ein Sternlein zu Besuch,

es verhält sich still und leise,

bis es wieder weiter muss.

 

Jedes Sternlein hat am Abend,

auch ein Märchen im Gepäck,

dieses schickt`s in deine Träume,

bis dich früh die Sonne weckt.

© Christina Telker

 

 

 

Puppenmutti Anne

 

Ei kommt her und seht mal an,

wie die Anne spielen kann,

Tim, ihr kleines Puppenkind,

zieht sie morgens an geschwind.

 

Hält ihn zärtlich, ihren Sohn,

denn die Flasche wartet schon.

Dann legt sie ihn in den Wagen,

um mit ihm hinaus zu fahren.

 

Beide spielen froh und fein,

ganz vergnügt im Sonnenschein.

Nie lässt Anne, Tim allein,

sie will immer bei ihm sein.

 

Tim geht´s gut bei Mutter Anne,

abends in der Badewanne,

ist Tim jeden Tag dabei,

dort gefällt ihm mancherlei.

 

Mit dem Schaume beide spritzen,

bis im Bade stehn die Pfützen.

Ist auch dieser Spaß vorbei,

gehen sie ins Bett zu Zwein.

 

Schließen ihre Augen zu,

schlafen fest in guter Ruh.

Steht der Mond hoch überm Haus,

ruhen sie vom Spiele aus.

© Christina Telker

Der Teddy

 

Kaum hast du die Welt erblickt,

er auf deinem Bettchen sitzt.

Und dann auf der Zuckertüte,

sitzt er, dass er sie behüte.

 

Er hört deinen Kummer an,

schmiegt sich zärtlich an dich ran.

Er bringt dir Geborgenheit,

hat auch immer für dich Zeit.

 

Später werden es dann mehr,

Gelbe, Rote kommen her.

Manche sind kariert, gestreift,

keiner wohl dem andern gleicht.

 

Sein Porträt, oh glaub es mir,

zieret Karten und Papier.

Mützen, Schals und Schuhe gar,

schmücket Teddys Bild, fürwahr.

 

Kaum ist wohl im ganzen Land,

jemand so wie er bekannt.

Keine Wohnung, keine Stube,

wo nicht, wohnt der kleine Bube.

 

Sicher wohnt er auch bei dir,

oder sind es sogar vier?

Schlägt dein Herz erst für den Knaben,

möchtest immer mehr du haben.

Christina Telker

 

 

 

Kleinkindermalen

 

Ich mal dir heut ein großes Bild!

Siehst du die Kuh dort fliegen?

Der Regenwurm mit seinem Hut ,

der ärgert grad die Ziegen.

 

Die Sonne hab ich grün gemalt,

und gelb sieht aus die Wiese.

Der Papagei hat Stiefel an

ganz klein ist heut mein Riese.

 

Der Mond, der scheint bei Tag und Nacht,

so kann ich Beides malen.

Den Mond und auch das Sonnenlicht

mit seinen hellen Strahlen.

 

Nun sieh dir an mein schönes Bild

und sag mir wie es Dir gefällt!

Was sagst du „ He das geht doch nicht,

denn so was gibt’s  ja gar nicht.“

Ja sieh so ist halt meine Welt,

genauso wie sie mir gefällt.

© Christina Telker

 

 

Regenschauer

 

Viele kleine Regentropfen

wollen auf die Reise gehen,

viele kleine Regentropfen

möchten sich die Welt besehn.

 

Manche springen in die Pfützen,

haben Spaß herum zu spritzen.

Andre rutschen froh und munter

an der Fensterscheibe runter.

 

Feld und Wald zeigt neuen Glanz

durch der Regentropfen Tanz.

Schon schaut aus dem Wolkenhaus

fröhlich Mutter Sonne heraus.

 

Ihre Strahlen trocknen schnell

Häslein und der Maus das Fell.

Und auch du, ist das nicht schön,

kannst jetzt wieder spielen gehn.

Christina Telker