Achtsamkeit

 

Siehst du den Menschen, an der Ecke dort?

Er bettelt, um ein Stückchen Brot.

Du siehst nur weg, das Elend ist zu groß,

doch stell dir vor, dich träfe dieses Los.

 

Siehst du die alte Frau, allein im Park?

Was gäbe sie nur für ein Lächeln.

Ein Wort, und sei`s auch übers Wetter nur,

das wär schon viel, das wär Freude pur.

 

Siehst du das Kind, dort an die Wand gedrängt?

Gehänselt und geschlagen.

Geh hin und wage dich ein Wort zu sagen,

sei Friedensstifter, an allen Tagen.

 

Siehst du die Tiere die gequält, sich plagen?

Oder kannst du das Elend nicht ertragen?

Auch sie erleben Not und Pein,

du bist verantwortlich, drum misch dich ein!

 

Gott bat uns aufeinander achtzugeben,

miteinander zu gestalten unsre Erden,

aneinander Nächstenliebe zu üben,

so gedeiht Achtsamkeit auf unsrer Erde.

© Christina Telker

*  

 

Angst

 

Angst, sie lässt dich heut nicht schlafen,

Angst erfüllt dir dein Gemüt

und du denkst nicht an den Einen

der dich jede Stunde sieht.

 

Angst benebelt deine Sinne

Angst hält fest umklammert dich

dabei bräuchtest du nur sagen

„komm und hilf mir“ schon wird´s Licht.

 

Angst nimmt dir die Luft zum atmen

Angst erfüllt dein ganzes sein.

Komm doch endlich zu dem Vater

du darfst bei ihm ruhig sein.

 

Angst gibt es vor vielen Dingen

Jeder kennt sie sicherlich.

Lass dich nicht von ihr beherrschen

schau ihr mutig ins Gesicht.

 

Gott will deine Angst dir nehmen

will behüten deinen Weg.

Habe nur zu ihm Vertrauen

er hilft dir, wo du auch gehst.

Christina Telker

*

 

Auch du bist gefragt

 

Mach mit und hilf die Natur zu retten,

hast du denn Gottes Auftrag vergessen?

„Macht euch die Erde untertan!“,

so hat der Schöpfer uns kundgetan.

 

Mach mit und schau in Wald und Flur,

manch Schaden trägt heut unsre Natur.

Wir haben uns wenig darum geschert,

wie es einst nach uns weitergeht.

 

Mach mit und ruf andre zum Handeln auf,

tu etwas für unsern Jahreslauf!

Sonst haben wir es recht bald verschenkt;

das Erbe Gottes, das er uns geschenkt.

 

Bienen, Falter, manch kleines Getier,

benötigen Hilfe von dir und mir.

So kannst du dich dann noch lange freun,

an blühenden Wiesen im Sonnenschein.

© Christina Telker

 

Das Leben ist schön

Das Leben ist so schön,
wenn man es recht betrachtet,
wenn du am Wegesrand,
das Kleine auch beachtest.

Das Leben ist so bunt,
sieh nur die Farbenpracht,
wie die Natur sie schenkt.
Gott hat es wohl bedacht.

Das Leben ist Musik,
es schwingt in vielen Tönen.
Sie klingen täglich neu,
dein Herz fein zu verwöhnen.

Das Leben schenkt dir Liebe,
für groß und auch für klein.
Lässt dich den Tag erleben,
mit ganz viel Sonnenschein.

Wenn du das Leben so;
im Ganzen dir besiehst,
erkennst du seinen Wert,
und siehst wie Gott dich liebt.

(Christina Telker)

Die Mitte

 

Das Leben ist ein bunter Kreis,

es hält so viel für uns bereit,

dass wir kaum fassen können.

 

Der Mittelpunkt in diesem Kreis;

ist wie ein jeder von uns weiß,

ein fester Glaubensweg.

 

Der Kreis, er wird zum Labyrinth,

verwirrt oft; wie ein kleines Kind,

such ich den rechten Weg.

 

Dann kann ich Herr, auf dich vertraun,

ich kann auf dein Versprechen baun,

dass du mich führen wirst.

 

Du bist die Mitte, Herr, mein Gott,

du führst mich, selbst durch tiefste Not,

mit deinen starken Armen.

 

Wenn ich nur Dunkel um mich seh,

dringt aus der Mitte zu mir her,

ein strahlend heller Schein.

 

Dann seh ich wieder meinen Weg,

vertraue selbst dem schmalen Steg,

denn du bist ja bei mir.

Herr, du bist meine Mitte.

Christina Telker

Du bist mir nah

 

Du bist mir nah,

wenn mich der Pfarrer segnet,

denn in der Taufe

werde ich dein Kind.

 

Du bist mir nah,

auf meinem Weg durchs Leben,

auch wenn ich dich nicht spüre,

hältst du meine Hand.

 

Du bist mir nah,

wenn ich mal falsche Wege gehe;

du läßt mich nie allein,

bist mir stets zugewandt.

 

Du bist mir nah,

wenn dieses Leben geht zu Ende,

du führst mich in dein Reich,

wenn ich hier nicht mehr kann.

 

Ich danke dir, mein Vater,

ohne Ende,

ich danke dir, für deiner Liebe Glut,

die all das, für mich armen Sünder tut.

Christina Telker

Dein Leben

 

Auch wenn die Uhr sich weiter dreht,

es ist noch lang nicht zu spät,

viel hält das Leben noch bereit,

Gott schenkt dir täglich Lebenszeit

 

Auch wenn die Uhr scheint schneller schon zu gehn,

das Leben ist doch wunderschön,

drum sollst du fröhlich deiner Wege ziehn,

sieh nur, wie schön für dich die Blumen blühn.

 

Gott schenkte uns den Sonn- und Mondenschein,

er richtete vielfältig das Leben ein.

Für jeden Tag, hält kleine Freuden er bereit,

öffne die Augen und genieß die Zeit.

 

Umarm das Leben, es ist ja so schön,

du musst nur freundlich ihm entgegen gehn.

Ein jeder Tag ist ein Geschenk aus Gottes Hand,

so nimm es an und sag dem Schöpfer Dank.

Christina Telker

Baum der Liebe

Sieh, dort steht ein alter Baum,
mächtig ist er anzuschaun,
seine Äste voller Kraft,
seine Zweige jung und zart.

Dieser Baum ist Jesus Christ,
wir sind seine Glieder.
Jede Altersgruppe, ist;
eines seiner Kinder.

Er hält die Arme ausgestreckt,
wie Äste dort am Baum.
Seine Zweige das sind wir,
unterschiedlich anzuschaun.

Jesu Arme segnen uns,
sie verleihen uns die Kraft,
jeder schafft, was ihm gegeben,
keiner findet es als Last.

Wir, der Baum, in Gottes Garten,
wir, die Zweige an dem Baum,
sind vereint in der Gemeinde,
finden dort ein‘ festen Raum.

Herr, du hältst uns ja zusammen,
alle sind wir vor dir gleich,
bis du einst, heißt uns willkommen,
dort in deinem Reich.

Christina Telker

Begleitet

 

Betrittst du diese Welt,

 wird er dir zugesellt,

denn Gott, er nahm dein Leben,

dass er dir hat gegeben,

in seine starke Hand,

und hat zu deinem Schutze,

 ein Englein dir gesandt.

 

Auf deinen Lebenswegen,

dein Engel mit dir geht,

ganz gleich ob es dir gutgeht

oder du trägst ein Weh.

 

Weißt du einmal nicht weiter,

dann sprich ihn ruhig an,

denn er ist dein Begleiter,

und nimmt dich bei der Hand.

 

Er führt auch über Klippen,

und hält dich auch im Sturm,

wenn dann dein Tag sich neiget,

hält er dich in dem Arm.

 

Er trägt auf seinen Schwingen,

dich zu dem Vater hin,

dort heißt es neu beginnen,

als sein geliebtes Kind.

Christina Telker

Die kleinen Wunder

 

Manchmal schickst du mir ein kleines Wunder

und ich kann die Welt nicht mehr verstehn.

Eben konnt ich noch vor grauen, Wolken,

keine einz‘ge Spur vom Himmel sehn.

 

Meine Seele, sie kann wieder atmen,

denn du Vater lässt mich nicht allein.

du hebst meine Schatten von der Seele

und du zeigst mir neu den Sonnenschein.

 

Deine Liebe, Herr, bringt mich zum Staunen

und sie lässt mich deine Wunder sehn.

So kann ich auch wieder lachen,

habe Kraft zum weiter gehn.

 

Herr, ich danke dir für deine Treue,

du lässt deine Kinder nicht allein.

Ich kann wieder über Wunder staunen

und ich kann von Herzen fröhlich sein.

© Christina Telker

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Du lädst mich ein

 

Du lädst mich ein, zu dir zu kommen,

du öffnest deine Arme weit.

Von dir werd ich stets angenommen,

ganz gleich zu welcher Zeit.

 

Du lädst mich ein, an deinem Tisch zu sitzen,

du bietest an mir; Brot und Wein.

Wir brauchen nur die Gaben anzunehmen

und können so; deine geliebten Kinder sein.

 

Du hältst die Tür zu deinem Reich stets offen.

Du möchtest nicht, dass wir verloren gehn.

Bei dir kann ich stets auf Vergebung hoffen,

denn du bist bei mir auf dem Lebensweg.

 

Du wartest auf mich bis zur letzten Stunde,

wann ich auch komme, du bist immer da.

Du schließt mich väterlich in deine Arme,

denn deine Liebe ist für alle da.

(Christina Telker)

Ein neuer Morgen

 

Die Sonne lacht zum Fenster rein

und wünscht dir ‚Guten Morgen‘.

Grad gestern war der Tag noch grau,

nur Regen schon am Morgen.

 

Die Spatzen zwitschern es vom Dach,

heut wird ein schöner Tag.

Schnell aus dem Bett und freu dich drauf,

dass heut die Sonne lacht.

 

Den Wanderstock nimm in die Hand

und zieh hinaus ins Weite.

Der Vogelsang begleitet dich,

drum mach dich auf zur Reise.

 

Der Tag wird hell, der Tag wird klar,

die Sorgen lass zu Haus.

Der Rucksack, er ist prall gefüllt

für einen kleinen Schmaus.

 

Wie kann die Welt denn schöner sein,

um Freude aufzutanken.

Genieß den wunderschönen Tag,

vergiss nicht, Gott zu danken.

Christina Telker

Bitten zum Tage

 

Oh Vater, schenk mir Freude,

für diesen neuen Tag,

dass ich das Licht der Sonne,

als dein Werk loben mag.

 

Oh Vater, schenk mit Freunde,

ein Ohr, das mich auch hört,

ein Mund, der mit mir redet,

ein Mensch, der mich versteht.

 

Oh Vater, schenk mir Liebe,

die ich an jedem Tag,

an alle Lebewesen,

auch weitergeben mag.

 

Oh, schenke mir Gesundheit,

die Kraft, dein Werk zu tun,

damit im Werk zum Nächsten,

ich brauche nicht zu ruhn.

 

Ich dank dir, Herr, am Morgen,

ich dank dir, Herr, zur Nacht,

dass du mein Leben leitest,

dass du so wohl gemacht.

Christina Telker

Breche auf zu neuen Ufern

 

Breche auf zu neuen Ufern,

sieh, ich reich dir meine Hand,

auch dein Zögern und dein Zagen,

leg hinein, mir zugewandt.

 

Neue Wege kannst du gehen,

wenn du ganz auf mich vertraust.

Komm, ich zeig dir das Land ‚Hoffnung‘,

brich zu neuem Leben auf.

 

Komm, ich zeig dir das Land ‚Liebe‘,

meine Güte hüllt dich ein,

hier wird dein Herz neu erstehen,

hier wirst du der Sorgen frei.

 

Komm, ich zeig dir neue Ziele,

gehe sie mit frischem Mut,

ich bin stets an deiner Seite,

weil auf dir mein Segen ruht.

 

Mit dem Heiligen Geist im Herzen

und an Gottes starker Hand,

schaffst du auch die neuen Wege,

froh mit jubelnd Lobgesang.

Christina Telker

Dank für das Leben

Herr, wir preisen deine Güte,
deine Liebe, deine Macht,
der du unsre Mutter Erde,
hast so bunt und schön gemacht.

Herr, wir singen dir zur Ehre,
danken dir für jeden Tag,
denn du leitest unser Leben
und beschützt uns in der Nacht.

Herr, wir tragen deine Botschaft,
weit hinaus in alle Welt,
dass dein Wort in allen Herzen,
voller Liebe Einzug hält.

Deinen Segen auszuteilen,
sandtest du die Jünger aus,
viele folgten deinem Rufe,

Segen zieht in jedes Haus.

© Christina Telker

Du und ich

 

Du und ich und ich und du,

Herr, wir bitten dich:

Schenk uns deine Liebe

und erquicke mich.

 

Du und ich und ich und du,

Herr, wir bitten dich:

Schenk uns festen Glauben

und führe mich.

 

Du und ich und ich und du,

Herr, wir bitten dich:

Send uns deinen Geist

und stärke mich.

 

Du und ich und ich und du,

Herr, wir bitten dich:

Schenk uns deinen Frieden

und tröste mich.

 

Du und ich und ich und du,

Herr, wir bitten dich:

Zeige uns den rechten Weg

und führe mich.

 

Du und ich und ich und du,

Herr, wir bitten dich:

Bleib an unsrer Seite

und erbarme dich.

Christina Telker

Du bist ein Gott, der mich sieht


Ich bin dein Kind,
kann vieles nicht erkennen,
von deiner Wunderwelt,
die offen vor mir liegt.

Ich kann dich nur voll Ehrfurcht,
meinen "Vater" nennen
und dich als meinen Heiland anerkennen,
denn ich weiß, du weist mir den Weg.

Du öffnest meine Augen, um zu glauben;
dass du mich siehst, wo immer ich auch bin.
So kann ich dir, Herr, immer neu vertrauen,
dass du mich durch mein Leben führst.

Mit dir kann ich im Frieden gehen,
selbst wenn er steinig oder krumm der Weg,
denn ich kann mich auf dich verlassen,
du siehst mich, Gott, wo immer ich auch bin.

(Christina Telker)

Ein Tag im Garten Eden

 

Im Garten Eden blüht`s wunderschön,

das Auge kann kaum satt sich sehn.

In alle Farben strahlt Blumenpracht,

all das hat Gott Vater so schön erdacht.

 

Hier findest du Ruhe, kannst dich erfreun,

brauchst nicht die Hektik des Tages scheun.

Hier find’st du Erholung nach des Tages Last,

bei stiller Pause, nach einer Rast.

 

Wenn abends die Sonne untergeht,

und sich nur sanft ein Lüftlein regt,

gehen die Sterne am Himmel auf,

so geht zu Ende des Tages Lauf.

 

Die Tierwelt geht nun auch zur Ruh,

der Mond am Himmel hält Wacht,

bis am Morgen die Sonne am Himmel steht,

wünsch ich dir „Gute Nacht“.

Christina Telker