Alt-Berlin
Alt-Berlin – das Wort lässt Träume schweben,
lässt mich fliegen in die Zille Zeit.
In Gedanken sah ich Kinder spielen,
schmuddelig – nur so am Straßenrand
und der alte Zille steht von Ferne,
mit dem Zeichenblock in seiner Hand.
Auf dem Hinterhof hör ich den Leierkasten,
die Musik; sie zieht die Straße rauf.
Eine Marktfrau bietet ihre Ware,
ihren Kunden an, mit viel Radau.
An der Spree, da legen fleiß`ge Frauen;
ihre Wäsche auf der Bleiche aus.
Mit Getute und mit Räucherschwaden,
kommt ein alter Kahn die Spree herauf.
Wenn ich die Gedanken fliegen lasse,
möcht` ich nicht mehr fort von diesem Ort
und ich hege nur den einen Wunsch,
„Wäre ich einmal nur mit Zille dort.“
Vieles hat sich in der Zeit verändert,
bunte Farben leuchten in der Stadt,
und von weitem grüßt der ‚Telespargel‘,
jede Zeit so ihre Schönheit hat.
Christina Telker
Bad Langensalza
Bad Langensalza im Thüringer Land,
ist leider noch nicht überall bekannt,
doch wer einmal hier war, der kann es verstehn
aus diesem Städtchen fällt es schwer zu gehn.
Der Gärten Vielfalt sind eine Freude,
dem Gaste sind sie Augenweide.
der Rosen Schönheit, der Bäume Pracht,
an alles wurde hier gedacht.
Zu kurz kommen auch nicht, Seele und Leib,
Cafe's laden ein, zu Torte und Eis.
Wem dies nicht genügt, der kehrt gern ein;
im Bonifatius Stübchen, da schmeckt es gar fein.
So geht die Zeit viel zu schnell vorüber,
vielleicht, wer weiß, kommen wir einmal wieder.
© Christina Telker
An der Litfaßsäule
An unsrer Ecke steht sie;
und schaut mich täglich an.
Stets zeigt sie neue Dinge
den Interessierten an.
Um sie da spielen Kinder,
man hört ihr Lachen weit.
Sie fangen und sie necken sich
zu jeder Jahreszeit.
Am Abend wenn es dunkelt
stell`n sich die Pärchen ein.
Die Litfaßsäule kann wohl
der schönste Treffpunkt sein.
So geht’s seit hundert Jahren
von Jung und Alt begehrt.
Wird unsre Litfaßsäule
Christina Telker
Bad Freienwalde
Es gibt ein Städtchen klein und fein,
umrankt von Wald und Flur.
Wenn du in Freienwalde bist,
erlebst du die Natur.
Zwei Aussichtstürme, welche Pracht,
man kann die Sicht genießen.
Schaust du vom Berg, hinab ins Tal,
siehst du die Oder fließen.
An Wanderwegen, gibt es viel,
auch Pilze gar und Beeren,
wo gibt es einen schön`ren Ort,
wohl auf der ganzen Erden!
Auch Kuren kann man in dem Ort,
denn es gibt Moor zum heilen.
In seiner Freizeit kann man dann,
zu manchem Brunnen eilen.
Selbst die Umgebung ist voll Reiz,
wenn wir dann wandern gehen.
Zum Beispiel das Schiffshebewerk,
lohnt es sich anzusehen.
Auch gibt es hier der Sagen viel,
aus längst vergang`nen Zeiten.
Das Oderbruch, so glaubt es mir,
wird Freude euch bereiten.
Christina Telker

