Farbenspiel

 

Schau dies prächt´ge Blumenmeer,

rot, gelb und blau blüht`s um uns her.

Lass sie in dein Herz hinein,

wie der Sonne hellen Schein.

 

Osterglocken, wunderschön,

um die alte Weide stehn.

Wie ein Gruß der Sonne gar,

leuchten sie ganz wunderbar.

 

Dort, hinter der Ginsterhecke,

blühn die Veilchen im Verstecke,

auch Anemonen voller Reiz,

blühen hier in strahlend weiß.

 

Krokusse der Farben viel,

dich erfreuen ist ihr Ziel.

Sieh die Pracht mit Staunen an,

die der Frühling bringen kann.

Christina Telker

*

 

Frühlingsmorgen

 

Siehst du dort den Vogel fliegen?

Er startet jetzt ins Morgengrau,

er singt für dich sein Morgenlied,

erfreuet sich am frühen Tau.

 

Siehst du den Star, am Wegrande?

Er sucht bereits nach einem Wurm,

und damit fliegt er schnell zum Neste,

die Jungen warten auf ihn schon.

 

Hörst du den Specht dort hämmern?

Bald ist die Wohnung schon bereit,

dann gibt es dort ein fröhliches Leben,

denn es ist Frühlingszeit.

 

Hörst du den Kuckuck rufen?

Sein Ruf schallt durch Wiesen und Hain.

Er lebt auf die Kosten der andern,

doch sein Ruf könnt nicht schöner sein.

© Christina Telker

Das offene Fenster

 

Ich öffne das Fenster erwartungsvoll,

der Star singt ein fröhliches Lied.

Dort über den Gipfel graut neu der Morgen,

ein Sperber Kreise zieht.

 

Es tönt ‚Guten Morgen!‘, zu mir herüber,

es schallt der Vögel Lobgesang.

Mein Blick; er geht lächelnd hoch nach oben,

ich sage meinem Schöpfer Dank.

 

Das Lied des Morgens es klingt zu mir rüber,

ich öffne meine Seele weit,

der Frühling ist grade eingezogen,

es grüßt mich sein zartgrünes Kleid.

 

Jetzt ist die Sonne höher gestiegen,

sie breitet sich aus mit strahlendem Licht.

Ein frischer Wind strömt herein von Norden,

ich halte ihm hin, mein lächelnd Gesicht.

 

Hab Dank, oh Herr, für jeden Morgen,

hab Dank für all das, was mich umgibt.

Ich will dir danken, ich will dich loben,

der du der Schöpfer des Lebens bist.

© Christina Telker

Es schneit Blüten

 

Sieh heute schneit es Blüten,
der Mai zieht ein ins Land.
An allen Hängen grünt es,
mein Herz ist Sonnenwärts gewandt.

Der Star singt in den Zweigen,
der Storch, er baut sein Nest.
Der Frosch, er quakt im Teiche
welch schönes Frühlingsfest.

Wir schultern unsern Rucksack
und ziehn hinaus aufs Land,
freun uns an Gottes Schöpfung
sowie am Vogelsang.

Am Rande eines Baches
da ruhn wir beide aus ,
sind wir am Abend müde,
geht es zurück nach Haus.

© Christina Telker

Ahnst du`s schon

 

Dort, das erste, zarte Grün,

auch die Krokusse schon blühn.

Von Blättern noch fast zugedeckt,

hab ich ein Blausternchen entdeckt.

 

Bei der alten, dicken Weide,

summt und brummt es voller Freude.

Kleine Kätzchen laden ein,

nur Nektarsuche beim Sonnenschein.

 

Früh am Morgen Vogelstimmen,

möchten dir ein Ständchen bringen.

Drum heraus jetzt aus dem Haus,

sieh die Sonne geht grad auf.

 

Auch die Käferwelt wird wach,

wünscht dir einen frohen Tag.

Überall wohin du siehst,

Frühling durch die Lande zieht.

© Christina Telker

Dem Winter zum Trotz

 

Wenn Eis und Schnee die Erde deckt

und Fröste strenge walten,

da wagt ein Blümlein sich hervor

tut seinen Charme entfalten.

 

Es blüht dem Winter gar zum Trotz

und kündet neues Leben.

Nicht ewig hält des Winters Macht

bald wird´s den Frühling geben.

 

Dann wird das Blümlein abgelöst

von einem zarten läuten.

Das Schneeglöckchen ist aufgewacht

was mag das wohl bedeuten?!

Christina Telker

Es schneit Blüten

 

Sieh heute schneit es Blüten,
der Mai zieht ein ins Land.
An allen Hängen grünt es,
mein Herz ist Sonnenwärts gewandt.

Der Star singt in den Zweigen,
der Storch, er baut sein Nest.
Der Frosch, er quakt im Teiche
welch schönes Frühlingsfest.

Wir schultern unsern Rucksack
und ziehn hinaus aufs Land,
freun uns an Gottes Schöpfung
sowie am Vogelsang.

Am Rande eines Baches
da ruhn wir beide aus ,
sind wir am Abend müde,
geht es zurück nach Haus.

© Christina Telker