Die Farben des Sommers
Die Farben des Sommers in ihrer Pracht,
sind für uns alle zur Freude gemacht.
Der Sommerwiese saftiges Grün,
auf der so zahlreich die Blumen blühn.
Das Blau des Himmels, Schäfchenwolken in Weiß,
die güldene Sonne erfreut dich ganz leicht.
Der See in seinem smaragden Grün,
auf dem weiß die Segelboote ziehn.
Der Tannen und Kiefern dunkles grün,
harzduftend nach frischem Kien;
erfreut uns der Wald mit Vogelgesang,
wenn wir besteigen den höchsten Kamm.
Der Rose Zauber in Rot und Gelb,
ihr Duft zieht hoch zum Himmelszelt.
Der Sommer leuchtet in all seiner Pracht,
die Gott, der Herr, für uns erdacht.
Christina Telker
Frau Linde im Sommer
Frau Linde steht so stolz und grün,
in ihrem zarten Kleid.
Frau Linde, ja, ich Grüße dich,
zur schönen Frühlingszeit.
Viel Bäume stehen um dich her,
ein jeder trägt sein Kleid.
In euren Zweigen, tirilierts,
zur schönen Frühlingszeit.
An deinem Fuße blüht in Weiß,
der Gänseblümchen Pracht.
Die Vielfalt ist so wunderschön,
Gott selber hats erdacht.
In deinem Schatten ruh ich gern,
und seh dem Treiben zu.
Die Bienen tragen Honig ein,
der Kuckuck ruft dazu.
Ich liebe diese Frühlingszeit,
wenn die Natur erwacht.
Bald zieht ja schon der Sommer ein,
wer hätte das gedacht.
(Christina Telker)
Rosenmonat
Des Jahres Mitte ist nun fast erreicht,
und bald beginnt die Sommerzeit,
wenn ich am Morgen so durch den Garten geh,
da blüht und duftets es wohin ich seh.
Die Blumenkönigin hält Audienz,
von zarter Schönheit reich bekränzt,
ihr Hofstaat er trägt Farben viel,
in Einzigartigkeit und leichtem Spiel.
Nicht eine gleicht der anderen von Art,
mit filigraner Anmut wurde nicht gespart,
als Königin der Blumen ehrt man sie,
die Rose, sie ist voller Poesie.
Drum lass dich von ihrer Schönheit betören,
nur den Klang der Natur noch spüren,
Sonne im Herzen und im Gemüt,
erkenne wie schön es rundum blüht.
Christina Telker
Sommerahnung
Strahlend lacht die warme Sonne
heute froh vom Himmelszelt.
Lange ist es trüb gewesen
leuchtend blau ist heut die Welt.
Grau in grau hielt sich der Himmel
ließ kein einz´ges Strahlen sehn.
Unsre Stimmung war im Keller
Wollten endlich Sonne sehn.
Morgen will der Mai beginnen
und heut strahlt der Sonnenschein.
Da lässt sich schon Sommer ahnen
heute wolln wir fröhlich sein.
Kinder holt schnell euren Rucksack
packt die Picknicksachen ein.
Wollen in die Welt heut wandern
uns an der Natur erfreun.
Christina Telker
Ein Sommertag
Sieh, ein Lachen tut dir gut,
drum lass die Trauermine,
schon früh am Morgen Sonnenschein,
hilft dass der Tag gelinge.
Die Wiese blüht, der Kuckuck ruft,
was kann wohl schöner sein,
das bunte Leben, der Natur,
lädt ein zum fröhlich sein.
Drum zieh die Wanderschuhe an,
und lass dich nicht verdrießen,
hör wie der Bach sein Lied dir sing,
sieh wie die Blumen sprießen.
Die Sommerzeit lockt uns hinaus,
öffne die Seele weit,
die Luft ist voller Blumenduft,
grad jetzt zur Sommerszeit.
Freu dich, wie um dich her erschallt,
ein buntes Tirilieren,
stimm selber ein in den Gesang,
du brauchst dich nicht genieren.
Sie diesen schönen Sommertag,
hat dir der Herr geschenkt,
damit du voller Fröhlichkeit,
noch lange daran denkst.
© Christina Telker
Hundstage
Die Sonne so gut sie kann,
drum komm, wir gehn jetzt baden.
Bei dieser Hitze kann bestimmt;
Erfrischung uns nicht schaden.
Pack auch genug Getränke ein,
dann hältst am Strand du´s aus.
Erst wenn die Sonne untergeht,
fahr´n wir zurück nach Haus.
Auch wenn sich´s so ertragen lässt,
wir wünschen uns gar sehr;
die Sonne schien nicht gar so heiß,
weil’s dann noch schöner wär.
Wir könnten in den Tierpark gehn,
radeln durch die Natur,
`nen Turm besteigen, oh wie schön,
doch nicht bei Hitze pur.
Drum Petrus hab Erbarmen doch,
und dreh den Regler runter,
ein paar Grad wen´ger bitte sehr,
dann sind wir wieder munter.
Christina Telker
Hochsommer
Die Sonne brennt vom Firmament,
vertrocknet ist das Gras.
Das Grün der Bäume ist versengt,
so macht es keinen Spaß.
Das Reh sucht einen schatt`gen Platz,
die Maus schlüpft in ihr Loch.
Der Vogel stellt sein singen ein,
nur Hitze noch und noch.
Die Erde lechzt nach kühlem Nass,
es dürsten Mensch und Tier.
Wann kommt denn nur ein Regenguss
nur darauf warten wir.
Auf einmal kracht´s, dann tröpfelt es,
ein Regen stürzt herab.
Die Tierwelt atmet wieder auf,
juchei, wie freut uns das.
Den Regenbogen könn wir sehn,
mal durch die Pfützen springen,
dann geht’s hinunter an den See,
das Bad wird uns gelingen.
Chtistina Telker
Ende August
Siehst du das erste gelbe Blatt?
Der Herbst kommt langsam nah.
Noch ruht er auf so manchem Ast,
und wirft vereinzelt mal ein Blatt.
Des Morgens, noch im Dämmerschein,
beginnt der neue Tag.
Die Schwalben schaun gen Süden aus,
doch halten sie noch Rast.
Die Sonne dreht noch manchmal auf,
und schickt uns 30 Grad,
doch morgen ist es schon recht frisch,
da fehlt ihr schon die Kraft.
Des Herbstes Blumen, welche Pracht,
erfreuen unsern Blick.
Noch ist der Storch im Wiesengrund;
verwaist steht bald sein Horst.
Genieß die letzte Sommerzeit,
sie geht so schnell vorbei.
Doch auch der Herbst, ist wunderschön,
erfreut mit mancherlei.
(Christina Telker)
Sommeranfang
Alles grünt und alles blüht,
Sommer zieht ins Land.
Die Natur ist froh gemut,
spannt ihr blaues Band.
Auf der Wiese gibt´s Konzert,
Frau Hummel stimmt den Bass.
die Grille streicht die Violin,
allen macht es Spaß.
Ein Sonnenstrahl ganz zart und fein,
küsst den Schmetterling.
Alles ist voll Fröhlichkeit,
dass das Fest gelingt.
Komm und sei auch du hier Gast,
musst dich still betragen.
Geh hinaus in die Natur,
an schönen Sommertagen.
Gott schenkt dir eine Natur,
um mit ihr zu leben.
Sie schenkt dir Kraft und Fröhlichkeit,
drum nimm sie auf im Herzen.
Christina Telker
Morgenstunde
Die Morgenstunde ist es die ich liebe,
wenn sacht die Sonn erscheint am Firmament,
wenn auch die Vogelwelt erwachet,
und ihrem Schöpfer froh ein Danklied singt.
Die Morgenstunde ist es, die ich liebe,
wenn um mich her die Welt im Schlummer liegt,
wenn nur vereinzelt Schritte schon erklingen,
von Frühaufstehern die zur Arbeit gehn.
Die Morgenstunde ist es, die ich liebe,
wenn noch der Nachtwind meine Haut berührt,
wenn ich ganz früh am Morgen durch die Straßen gehe,
und hier und da schon das Erwachen spür`.
Die Morgenstunde ist es, die ich liebe,
wenn ganz von fern ein Froschkonzert erklingt,
ich kann die klare Morgenluft genießen,
in meinen Haaren spielt der Morgenwind.
Die Morgenstunde ist es, die ich liebe,
ich sage meinem Schöpfer Lob und Dank,
dass er mich auch durch diese Nacht geführet,
ihm gilt mein ganzer Lobgesang.
Christina Telker
Sommerblumen
Die Glockenblume, zart und fein,
sie grüßt uns her vom Wiesenrain.
In ihrem leichten, blauen Kleid,
erfreut sie jeden weit und breit.
Der rote Mohn leuchtet vom Feld,
Gott selber hat ihn hingestellt.
Dazwischen, wie dahin getupft,
die Kornblume in zartem Duft.
Die Margeritte in ihrem Weiß,
erhellt das Ganze wie man weiß.
Der Storchenschnabel; violett,
wiegt sich im Winde, gar so nett.
Gemeinsam ist ein bunter Reigen,
er könnt sich gar nicht schöner Zeigen.
Drum freu dich dran zur Sommerzeit,
sie weilt ja keine Ewigkeit.
(Christina Telker)
Somerwiese
Bist du schon mal lang gegangen,
träumend durch den Sonnenschein,
wenn die Vögel lustig sangen,
durch die Wiesen ganz allein?
Sahest du der Gräser Vielfalt,
pflücktest du dir einen Strauß,
atmetest den Duft der Freiheit,
wenn sie standen dann im Haus?
Wenn die Käfer munter krabbeln,
auf und nieder an dem Gras,
und die Bienen fröhlich summen,
sag wem macht das keinen Spaß?
Mäuslein äugt aus seinem Loche,
schnuppert in den Tag hinein.
Grille stimmt die Instrumente,
damit du dich kannst erfreun.
Christina Telker
Sommersonne
Sonne lacht vom Himmelszelt,
freut sich an der schönen Welt,
schiebt die Regenwolken fort,
strahlt herab an jeden Ort.
Vögel, Igel, Kleingetier,
alle freuen sich an ihr.
Sie strecken sich dem Licht entgegen,
viel zu lange gab es Regen.
Auch die Menschen sehnen sich.
‚Urlaub ohne Sonnenlicht;
wär ja nur die halbe Freude,
ob am See, ob in der Heide.‘
Doch sie hat es uns versprochen,
ist aus ihrem Bett gekrochen,
wird uns schöne Stunde schenken,
dass wir lange an sie denken.
Christina Telker
Sonnenstrahlen
Erste Sonnenstrahlen tanzen heute,
keck der Erde zu,
kitzeln dich an Aug und Nase,
träum und mach die Augen zu.
Hetz und eil nicht durch das Leben,
komm genieß den Sonnenschein,
hast so lang auf ihn gewartet,
gönn dir dieses Stelldichein.
Leg dich kurz mal raus ins Grüne,
Sonne deckt dich zärtlich zu,
lass dich treiben durch den Tag,
sieh den Schäfchenwolken zu.
Stell dir vor, du bist ein Wölkchen,
dort am blauen Himmelszelt,
du fliegst über Meer und Berge,
über unsre schöne Welt.
Christina Telker
Sommer
Man sehnt sich nach dem Sommer
und kann ihn kaum erwarten.
Nach Sonne pur, oh ja,
und ruhen in dem Garten.
Die trübe Jahreszeit
war nicht leicht zu ertragen.
Nach Licht und Sonnenflut,
sehnten sich unsere Fragen.
Doch ist die Sonn dann da,
so suchen wir den Schatten.
Und denken kaum zurück,
wie lang wir sie nicht hatten.
Drum sieh das Wetter an,
und glaub mir, keiner kann,
es jedem recht gestalten,
drum lass einen Höheren walten.
Christina Telker
Sommers Abschied
Sommer lässt sein zartes Band,
über unsre Felder wehen,
reicht dem Herbst schon leicht die Hand,
Nebel in den Wiesen stehen.
Morgens fröstelt uns; der Wind,
zaust uns neckend an der Haaren.
Erste Blätter färben sich,
Ernte wird schon eingefahren.
Erntefest und Kirmes gar,
laden ein zum frohen Tanze.
Drachen steigen himmelwärts,
nicken lustig mit dem Schwanze.
Schwalben wolln gen Süden ziehn,
machen sich bereit zur Reise.
In der Ferne ahnt man schon,
eine erste Weihnachtsweise.
(Christina Telker)

