Gedichte zur Jahreslosung 2018

 

Quelle des Lebens

 

Du bist die Quelle, Herr,

zu dir zieht all mein sehnen.

Die Quelle, die mich stärkt

und mir Erquickung bringt.

 

Du bist die Quelle, Herr,

du schenkst und neues Leben,

denn dein erfrischend Trank,

tut uns zu dir erheben.

 

Die Labsal, die du schenkst,

ist mehr als nur ein Trank,

die Stärkung, die du gibst,

sie hält ein Leben lang.

 

Du forderst nichts von uns,

wir werden reich beschenkt.

Ob Bettler oder Herr,

du bist es, der uns lenkt.

 

Stets können wir bei dir,

den Trank des Lebens finden.

Du schenkst uns reichlich ein,

wir brauchen nur zu trinken.

© ChT

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Du bist die Quelle

 

Die Quelle des Lebens, bist du oh Herr,

wenn es mich dürstet, dann komm ich zu dir,

wenn ich ermattet, dann stärkt mich dein Trank,

du schenkst mir Erquickung ein Leben lang.

 

Kann ich nicht mehr weiter, dann reichst du es mir;

das quellfrische Wasser, es kommt ja von dir.

Du gibst es gerne, du weißt, was mir fehlt,

die Quelle des Lebens stets offen mir steht.

 

Die Labsal des Brunnens, der ewigen Gand´,

du schenkst sie uns allen, früh und spat.

Du schenkst uns reichlich im Überfluss,

dein Wasser des Lebens, ist für uns Genuss.

© ChT

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Breche auf zu neuen Ufern

(Gedicht zur Jahreslosung 2017)

 

Breche auf zu neuen Ufern,

sieh, ich reich dir meine Hand,

auch dein Zögern und dein Zagen,

leg hinein mir zugewandt.

 

Neue Wege kannst du gehen,

wenn du ganz auf mich vertraust.

Komm, ich zeig dir das Land ‚Hoffnung‘,

brich zu neuem Leben auf.

 

Komm, ich zeig dir das Land ‚Liebe‘,

meine Güte hüllt dich ein,

hier wird dein Herz neu erstehen,

hier wirst du der Sorgen frei.

 

Komm, ich zeig dir neue Ziele,

gehe sie mit frischem Mut,

ich bin stets an deiner Seite,

weil auf dir mein Segen ruht.

 

Mit dem Heilgen Geist im Herzen

und an Gottes starker Hand,

schaffst du auch die neuen Wege,

froh mit jubelnd Lobgesang.

© ChT

Gedicht zur Jahreslosung 2016

 

In deinen Armen bin ich stets geborgen,

an deinem Herzen komme ich zur Ruh.

Wenn keiner da ist, mir noch Trost zu spenden,

du bist bei mir, mein treuer Vater du.

 

In meiner Kindheit wiegte mich die Mutter,

sie stillte meinen Kummer und mein Leid.

Den Kinderschuhen bin ich längst entwachsen.

Herr, wer hat heute denn für mich noch Zeit?

 

Du sagst Gott, zu dir kann ich immer kommen,

du hörst stets deinem Kind in Liebe zu.

So komme ich in deine offnen Arme

und finde Trost, geliebter Vater, du.

 

Ob raue Winde mich im Sturm umbrausen,

ob ich vor Glück auch laut mal jubeln kann,

du nimmst mich an, ganz gleich wie ich auch komme

und tröstest mich mit deiner starken Hand.

© Christina Telker