Januar

 

Das neue Jahr

Heute beginnt mein  neues Amt,
Ich möchte euch begleiten.
Zwölf Monate, ein ganzes Jahr

und das zu allen Zeiten.

Viel frohe Stunden bringe ich,
die sollt ihr auch genießen.
Doch gibt's nicht immer Sonnenschein,
auch Regen wird mal fließen.

Auch Gottes Segen bring ich dir;
heut und vor allen Dingen.
Gib dich nur ganz in Gottes Hand,
dann wird das Jahr gelingen.

So manche Gaben bringe ich,
es ist ein bunter Reigen.
So wird auch dieses neue Jahr,
in frohem Sinn sich zeigen.

Die Sorgen schiebe weit von dir,
der Herr wird für dich sorgen.
Nimm es, was jeder Tag die bringt,
in Gott bist du geborgen.

(Christina Telker)

*

 

Februar

 

Hallo, ich bin der Februar und hab ein froh Gemüt,

ich lieb es eisig, bitterkalt, mach doch ein froh Gesicht.

 Am meisten störn mich, glaubt es mir,

 die 28 Tage, die ich in jedem Jahr aufs neu, nur zur Verfügung habe.

Ein böser Zwerg, der stahl mir einst, die beiden.

 Und nur in jedem 4. Jahr bekomm zurück ich Einen.

Dann zähl ich 29 gar, doch stimmt´s mich nicht zufrieden,

 drum mag ich Ulk und Narretei, um dies zu überwinden.

 Ich lasse keine Feier aus, ich liebe groß und klein.

 Ist Tanz und Fasching dann vorbei, stell ich mein Treiben ein.

 Dann leg ab ich dann mein Regiment

 und leg ich mich still zur Ruh.

 Denn in genau 11 Monaten, da bin ich wieder hier.

 Nun hör noch meinem Märchen zu, denn ich erzähl es dir.

(Christina Telker)

 *

 

März

 

Freu dich auf den Frühling

 

Noch wehen eisig kalte Winde,

noch sehn wir Schnee am Straßenrand.

Doch sehen wir schon in der Ferne,

der Frühling reicht uns seine Hand.

 

So manchen Vogel hört man singen;

Am Morgen, wenn der Tag kaum graut.

So manches Grün möchte schon bezwingen,

die kalte Erde und schaut auf.

 

Die Tage werden wieder länger,

das Herz, es ahnt den Frühling schon.

Nicht lange müssen wir mehr warten,

dann sehn wir erste Blumen schon.

 

Drum wolln wir froh nach vorne schaun,

uns freun an jedem Sonnentag.

Daheim ist es doch auch gemütlich,

mit guter Laune und Gesang.

Christina Telker

*

April

 

Blumen im Jahreslauf

 

Blumen begleiten uns durch das Jahr.

Sie sind ganz einfach wunderbar.

Gott schuf sie, um uns zu erfreuen,

um Sonne uns ins Herz zu streuen.

 

Der Frühling lässt Natur erwachen,

die Erde trägt die ersten Knospen.

Wir staunen über jedes Grün,

die Erde fängt nun an zu blühn.

 

Im Sommer gibt’s der Farben viel,

ja stark und kräftig ist ihr Spiel.

Ob Kornblume, ob roter Mohn,

ja, selbst ein Kind erkennt sie schon.

 

Der Herbst, er hält sich in pastell,

mal rötlich braun, mal leuchtend hell.

Die Sonnenblume grüßt voll Freude,

sie ist uns eine Augenweide.

 

Geht dann das Jahr dem Ende zu,

so legt sich die Natur zur Ruh.

Der Tanne Grün ist angesagt,

geschmückt mit Beeren aller Art.

 

Ja, die Natur, sie lädt uns ein,

ein Jahr bei ihr zu Gast zu sein.

Ganz gleich zu welcher Jahreszeit,

hüllt sie sich in ein buntes Kleid.

(Christina Telker)

*

 

Mai

 

Des Frühlings Glocken

Der Frühling bringt der Glocken viel,
welch lustiges Geläute.
Das Schneeglöckchen erwacht zuerst,
sein zartes,weißes Kleid -
erinnert an die Winterzeit.

Es folgt die Osterglocke,
so strahlend hell in gelb -
gedenkt der Auferstehung,
die Jesus hält bereit.

Ist es schon etwas wärmer,
das Maiglöckchen erklingt,
an seinem feinen Klange,
erfreut es jedes Kind.

Wenn alle längst schon schlafen,
erwacht in zartem Blau,
die schöne Glockenblume,
es klingt durch Wald und Au.

Ja, alle diese Schönheit,
erschuf, Gott, unser Herr.
Er legt ein‘ bunten Teppich,
erschuf ein Blütenmeer.

(Christina Telker)

*

 

Juni

 

Guten Morgen Frau Linde

 

Guten Morgen Frau Linde, noch nicht aufgewacht?
Die Vögel sie singen schon unter deim‘ Dach,
doch du willst noch nicht mit Grün dich kleiden,
tust uns nur kahle Zweige zeigen.

Wir müssen noch warten auf dein Grün,
bis die Schwalben in die Lande ziehn.
Dann jauchst es in den verschiedensten Stimmen,
weil viele Vögel ihr Lied darbringen.

 

Dann summen die Bienen im Haselstrauch,

Vögel baun ihre Nester, ziehn die Jungen auf.

Der Frühling grüßt von Wiesen und Hecken,

dann braucht er keinen Baum mehr wecken.

 

Doch bis dahin müssen wir noch warten,

uns erfreuen an dem, was blüht im Garten.

Schneeglöckchen, Krokusse, Tausendschön,

Scilla und Osterglocken schon blühn.

© Christina Telker

*

 

 

Juli

 

Gedanken sie gleiten

 

Ich sitze im Park und denk drüber nach,

seh spielende Kinder und Blättergetümmel.

Wie schön war es einst, als der Herbst begann.

Die Farben des Herbstes, sie zogen uns an.

 

Die Bucheckern wurden wie Nüsse geknackt,

wenn Mutter auch zürnte, was hats uns gemacht.

Wir lachten und tollten im Laub umher,

das Brausen der Winde störte nicht sehr.

 

Wir sammelten Zweige, und malten uns aus,

was es werden könnte, wenn wir zuhaus.

Wir sammelten Pilze, die wir gesehn,

die giftigen ließen wir gerne stehn.

 

Erst wenn es kalt wurde, kehrten wir heim,

wir freuten uns auf der Welt zu sein.

Aus dem Ofen dufteten Bratäpfel frisch,

die Großmutter brachte sie auf den Tisch.

 

Die Zeit der Öfen ist lange vorbei.

Die Wäre kommt aus der Ferne herbei.

Doch auch die Romantik ist verflogen,

ist mit den Vögeln von dannen gezogen.

(Christina Telker)

 *

August

 

Freude an der Natur

 

Grüne Auen, weite Täler,
links von mir das fließt ein Bach.
Und ich schaue in die Wolken,
träumend den Gedanken nach.

Wie schön ist doch unsre Erde,
welch ein Blühen um uns her.
Als Gott einstens sprach: „Es werde!",
schuf er alle diese Pracht.

Selten sehen wir die Schönheit,
gehen achtlos dran vorbei.
Dabei ist doch all dies Pracht,
uns zur Freude nur gemacht.

Drum sei dankbar, dass du's sehn darfst,
freue dich an der Natur.
Hilf auch mit sie zu erhalten,
manchmal ist's ein Kleines nur.

Seis auch nur ein bunter Käfer,
oder was man Unkraut nennt.
Alles das gilt es zu beschützen,
es liegt auch in deiner Hand.

(Christina Telker)

*

September

 

Der Herbst kündigt sich an

 

Das Jahr neigt sich dem Ende,
noch klingts in Wald und Flur.
Doch bald schon werden schweigen;
die  Stimmen der Natur.

Die Vögel, die noch singen,
sie ziehn ins wärmre Land.
Dann werden wir vermissen,
den herrlichen Gesang.

Der Igel und das Eichhorn,
sie rüsten schon s' Quartier.
Wir ziehen wärmre Kleidung an,
so geht es dir und mir.

Nicht lange wird's mehr dauern,
dann steht der Wald schon kahl,
bis dahin wir genießen;
den bunten Blätterfall.

Doch erst wolln wir uns freuen,
an Farbenspiel und Pracht.
Der Herbst ist eine schöne Zeit,

alles ist wohl bedacht.

(Christina Telker) 

*

Oktober

 

Bunte Blätter, kühle Winde

 

Bunte Blätter, kühle Winde,
Gänse ziehen über uns.
Man sieht es an allen Ecken,
das wohl nun der Herbst beginnt.

Kinder sammeln die Kastanien
und auch Eicheln fröhlich ein,
lustig auch die Drachen steigen,
in den hellen Sonnenschein.

Früh am Abend wird es dunkel,
Martinstag kündigt sich an.
Kinder basteln jetzt Laternen,
Freude, die man sehen kann.

Auch der Herbst hat schöne Stunden,
man muss sie nur richtig sehn.
Bald schon leuchten viele Kerzen,
der Advent lässt sich schon sehn.

(Christina Telker) 

*

November

 

Abschiedstanz

 

Das Jahr neigt sich dem Ende,
noch klingts in Wald und Flur.
Doch bald schon werden schweigen,
die  Stimmen der Natur.

Die Vögel, die noch singen,
sie ziehn ins wärmre Land.
Dann werden wir vermissen,
den herrlichen Gesang.

Der Igel und das Eichhorn,
sie rüsten schon s' Quartier.
Wir ziehen wärmre Kleidung an,
so geht es dir und mir.

Nicht lange wird's mehr dauern,
dann steht der Wald schon kahl,
bis dahin wir genießen;
den bunten Blätterfall.

Doch erst wolln wir uns freuen,
an seinem Farbenspiel,
am lustgen  Drachensteigen
und manchem frohen Spiel.

(Christina Telker)

*

Dezember

 

Ein Licht in dunklen Tagen

 

Ein Licht in dunklen Tagen,
das braucht ein jeder Mensch
ja es wird neue Hoffnung,
dir in dein Herz sich senkt.

Das wahre Licht des Friedens,
es kommt von Jesus Christ,
der zu deiner Erlösung,
zur Erden kommen ist.

Leg dich in seine Arme,
seine Geborgenheit;
wird zärtlich dich umarmen,
grad in der schweren Zeit.

So wird das Licht der Liebe,
dir stets zur Seite stehen,
du kannst in Gott geborgen;
frei in die Zukunft sehn.

An jedem neuen Tag,
Gott seine Kraft dir schenkt.
In jedem neuen Jahr,
er deine Schritte lenkt.

(Christina Telker)