Lutherbibel 1984, © Deutsche Bibelgesellschaft bzw.

Gute Nachricht Bibel, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft

Ein Engel möge dich begleiten

 

Ist Ihnen schon mal ein Engel begegnet? Nein, ich meine nicht diese süßen, kleinen, geflügelten Wesen, die uns durch die Weihnachtszeit begleiteten. Ich meine Engel, die uns hilfreich zur Seite stehen, wenn wir sie dringend benötigen. Gibt es nicht? Gibt es doch, ganz real als Gottes Boten. Wer schon einmal einem Engel begegnete, der weiß, wovon ich rede. Diese Engel sehen aus wie du und ich, stehen uns aber ganz selbstlos zur Seite, dort, wo wir Hilfe und Beistand brauchen. Ja, gewiß sie sind selten geworden, aber so zahlreich wie in den Schaufenstern in der Weihnachtszeit waren sie nie. Nein, Engel, von Gott gesandte, waren immer und sind immer rar, sonst würden sie uns ja gar nicht mehr auffallen. Sie sind auch nicht für jeden erkennbar, sondern nur in Glauben und Dank anzunehmen. Ich möchte versuchen Ihnen/Euch ab und zu eine kleine Geschichte über Engel, ganz im Allgemeinen zu erzählen.

Von Engeln begleitet

 

Glaubst du an Gottes Engel,

an Wesen mit Macht und Kraft?

Er stellte sie dir zur Seite,

stets auf dein Wohl bedacht.

 

Diese Engel begleiten;

dein Leben auf dieser Welt,

sie zeigen dir Gefahren,

ganz still, dir zur Seite gestellt.

 

Sie sind keine Nippes Figuren,

aus Glas oder Porzellan,

die tragen die Botschaft des Herren

und handeln nach seinem Plan.

 

Sie brauchen auch keine Flügel,

sind oft ganz unscheinbar,

es genügt die Botschaft Gottes,

ihnen ganz offenbar.

 

Immer wenn solch ein Engel

in unser Leben tritt,

setzt Gott für uns ein Zeichen,

verleiht seiner Botschaft Gewicht.

(c) Christina Telker

 

lienie

 

Engel des Vertrauens

Das ist eine schwierige Sache mit dem Vertrauen. In erster Linie möchten wir uns doch auf uns selbst verlassen, bevor wir anderen Vertrauen entgegenbringen. Im Moment ist es wieder sehr schwer mit dem Vertrauen. Immer wieder wird von der Regierung so einiges versprochen. Gerne würden wir es glauben, aber wir sind zu oft enttäuscht worden, so daß es mit dem Vertrauen nicht weit her ist.

Wie ist das jetzt aber mit dem Glauben an unseren Schutzengel. Vertrauen wir ihm eigentlich oder hoffen wir nur, daß er vielleicht zur rechten Zeit an unserer Seite ist? Als Christen wissen wir, daß Engel stets die Boten Gottes sind. In seinem Auftrag handeln sie. So geht es in erster Linie wohl darum, Gott zu vertrauen. Können wir das? Wie steht es mit unseren Erfahrungen mit Gott? Viele von uns haben die Erfahrung gemacht, daß wir uns bei Gott unbedingt geborgen fühlen können. Immer wieder zeigt er uns seine Liebe. Möge zur rechten Zeit ein Engel bei uns sein, der uns seine Hand reicht, um uns Vertrauen zu schenken, wo unsere Kraft nicht reicht.

 

Vertrauen

 

Oh Herr, schenk uns Vertrauen,

zu dir und deiner Kraft,

lass uns den Himmel schauen,

wenn zu uns kommt die Nacht.

 

Die Nacht mit ihren Schatten

und Zweifeln um uns her,

wenn wir nur sehen Dunkelheit

und uns das Herz wird schwer.

 

Du hilfst uns immer weiter,

auch wenn wir es nicht sehn,

sind unsre Wege vorbestimmt,

du hilfst uns sie zu gehn.

 

Herr schick uns einen Engel,

wenn wir verzweifelt sind,

dass wir das Licht des Morgens sehn,

wenn neu der Tag beginnt.

© Christina Telker

 

 

lienie 

 

 

Seht zu, daß ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch:

Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

Matthäus 18, 10

 

Kennen Sie ihren Schutzengel? Diese Frage werden wohl zumindest die meisten, wenn nicht jeder mit NEIN beantworten müssen und doch wissen wir, daß es ihn gibt, daß Gott ihn uns bei unserer Geburt an die Seite gestellt hat. Wenn wir unseren Schutzengel auch nicht persönlich kennen, so ist er doch bei den meisten von uns schon irgendwann in Erscheinung getreten. Ich habe es eilig, durch die Verspätung meiner Bahn, werde ich kaum noch den Anschlußzug bekommen. Ich muß jedoch noch eine Straße überqueren. Ich renne, schaue nach Links und Rechts und renne über die Straße, auf einmal quietschen Reifen und fast in Hautkontakt hält ein riesiger Reifen eines Lasters, dessen Räder meine Körpergröße überragen, neben mir. Ich bin gerettet, auch wenn ich den Zug, den ich unbedingt bekommen wollte, nicht mehr erreiche, denn ich befinde mich erst einmal in einem Schockzustand.  Zufall? Es gibt Menschen, die das sagen werden, für mich war es Gottes Fügung und obwohl ich mich auf einer öffentlichen Straße befinden, rufe ich erst einmal laut ein „Danke“ gen Himmel.

Ich werde ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem der Arzt an diesem Tage viermal zum Hausbesuch da war. Die Aufnahme bekomme ich noch mit, dann wird es dunkel. Als ich am nächsten Tag erwache und mich verwundert umsehe, sagt meine Bettnachbarin „Die Ärzte haben nicht mehr damit gerechnet, daß sie sie durchbekommen.“ Ich liege an vier Schläuchen und es dauert Wochen, bis ich wieder halbwegs genesen bin. „Glück gehabt“, werden wieder einige sagen. Doch für mich war dieses „Glück“ eine Führung Gottes, der mich noch nicht in seinem Reich sehen wollte. Ich danke meinem Schöpfer. Gutmachen kann ich es nie, aber das verlangt Gott auch nicht von uns. Danke. mein Schutzengel, daß du deinen Dienst so gut versiehst.

Gott gibt auf uns acht und sendet seinen Engel, ganz gleich, wo wir uns befinden. Unser himmlischer Vater hält seine schützende Hand über uns. (c) Christina Telker

Schutzengel

Ein Engel kam vom Himmelszelt,

dich zu beschützen, auf die Welt.

Ist er für dich auch nicht zu sehn,

wird er dir doch zur Seite stehn

 

Als du einst kamst auf diese Welt,

da wurde er dir zugesellt,

und als du tatst den ersten Schritt,

ging er an deiner Seite mit.

 

Am Tage gibt er auf dich Acht

bei Nacht bewacht es deinen Schlaf.

Machst du´s ihm auch nicht immer leicht

er doch in deiner Nähe bleibt.

 

Du bist nun groß und gehst allein,

den Weg zur Schule, das ist fein.

wird`s auch nicht immer einfach sein,

dein Engel lässt dich nicht allein.

 

Drum denke auch einmal daran,

wie du dem Engel helfen kannst,

gib selbst ein wenig auf dich Acht

damit du es ihm leichter machst.

(c) Christina Telker

 

 lienie

 

Engel des Verzichts

Wissen wir heute überhaupt noch was Verzicht ist? Übervolle Supermerkt Regeale lachen uns an. Meist vergessen wir in unserem Überfluß die Menschen am Straßenrand, die Menschen, die auch heute noch von Krieg und Verfolgung bedroht sind. Es gibt sie immer und zu allen Zeiten. Wir regten uns im April 2020 darüber auf, dass es keine Hefe gab. Wir sprachen von Verzicht, wenn wir mal ein paar Wochen nicht zum Friseur gehen konnten und einige Läden geschlossen hatten, dabei stand uns die ganze Welt des Einkaufs onile Tag und Nacht zur Verfügung. Wissen wir überhaupt noch was Verzicht wirklich ist? Ich denke eher nicht. Begeben wir uns ins Jahr 1945.

Gehen wir zurück in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg. Tausende Flüchtlinge sind unterwegs, der Winter naht, sie haben weder Nahrung noch Unterkunft. Sie ziehen wie eins Maria und Josef von Ort zu Ort und von Tür zu Tür, in der Hoffnung, daß ein Einziger, Erbarmen mit ihnen haben möchte. Auch Hanna ist mit ihrer kleinen Tochter unterwegs. Sie weiß nicht wie lange sie es noch durchhalten kann, so entkräftet ist sie. Eine alte Frau sitzt am Fenster ihrer kleinen Lehmhütte. Vor einigen Wochen bekam sie die Nachricht von der Front, daß ihr Mann gefallen sei. Heute hält sie ebensolchen Brief in der Hand, der ihr die Nachricht vom Tode ihres einzigen Sohnes kundtut. „Was soll nur aus mir werden?“, fragt sie sich. Der Mut und die Hoffnung haben sie endgültig verlassen. Da sieht sie von ihrem Platz am Fenster, diese einsame Frau mit dem Kind. Sie kennt diese suchenden Gestalten. Bisher wartete sie auf ihren Sohn, heute weiß sie, sie kann Quartier geben. Sie öffnet das Fenster und ruft die Frau zu sich heran und bittet sie hereinzukommen. Verwundert nimmt die junge Frau an und tritt ein. Die Hütte ist so klein, daß die junge Frau den Kopf einziehen muß und doch ist es ein Obdach.  Die beiden Frauen haben sich viel zu berichten, während das Kind auf der Ofenbank schläft. Nach dem Gespräch wissen beide, sie werden es gemeinsam versuchen.

Verzicht? Ja und nein. Beide Frauen haben etwas geschenkt bekommen. Die eine ist nicht mehr einsam und die andere hat ein Dach über dem Kopf. Und doch auch Verzicht. Die alte Frau gibt einer Fremden Obdach für viele Jahre. Da heißt es zusammenrücken, sich selbst zurücknehmen um ein friedliches Miteinander möglich zu machen. Verzicht auf persönliche Freiheit. Auf den anderen eingehen, miteinander das wenige, was da ist, teilen. Mit Gottes Segen machen beide es möglich. (c) Christina Telker

Engel der Zuversicht

 

In jedem Leben gibt es Momente, in denen wir unbedingt etwas Zuversicht benötigen. Hierfür kann es unterschiedliche Situationen geben, eine fragwürdige Diagnose des Arztes, die bevorstehende Schließung des Betriebes oder auch eine zerbrechende Liebe. In jedem Jahrzehnt unseres Lebens kann uns etwas derartiges treffen. Zuversichtlich können wir nur auf das Leben blicken mit einem starken Freund an unserer Seite. Gott ist unser Freund, er kennt und bewahrt unseren Lebensweg. Er hat uns versprochen in Psalm 91, uns seinen Engel zu senden, damit er uns trage und beschütze. Mit dem Blick auf unseren Herrn können wir zuversichtlich jede Situation meistern und uns nicht bange machen lassen von Pessimisten und Schwarzsehern. Wir wissen und können darauf vertrauen, daß unser Weg auch weiterhin in seinen Händen liegt und von ihm längst geplant ist. Gewiß werden wir so manches Mal innerlich protestieren, ja uns verlassen fühlen. Gott hat uns nicht versprochen, daß unser Leben stets eben und frei von Problemen verlaufen wird. Jesus selbst hat das Leben auf Erde kennengelernt und kennt unsere Sorgen und Nöte. Wir haben kein Versprechen, frei von Kummer und Leid zu sein. Aber wir haben seine Zusage: „Ich werde dich tragen. Meine Engel werden sich beschütze, ganz gleich in welcher Situation.“ Wir wissen bestimmt, wir können nie weiter fallen, als in Gottes geöffnete Vaterarme. So können wir voll Zuversicht in die Zukunft blicken und uns beschützt wissen. (c) Christina Telker

 lienie

Engel der Geborgenheit

Wir sehen uns nach Geborgenheit und Liebe, einem Haus, einer Wohnung und sei sie noch so klein, in der wir uns nach unseren Vorstellungen einrichten können und in Frieden leben. Hierzu können die unterschiedlichsten Komponenten beitragen. An erster Stelle steht wohl die Möglichkeit einer Arbeitsstelle, hinzu kommen dann die Umgebung und die Menschen, die mein ganz persönliches Leben ausmachen. Wenn das alles stimmt, versuche ich dort meine Zelte aufzuschlagen. Das war bereits vor Jahrtausenden so, als die Nomaden mit ihren Herden nach dem Platz des Verweilens suchten.

Doch, trotz aller Sesshaftigkeit, werden wir wohl manches Mal gezwungen einen Wechsel in unserem Leben vorzunehmen, den Ort zu verändern, an dem wir uns eigerichtet hatten. In diesem Leben werden wir nur schwer zur Ruhe kommen.

Da ist in jungen Jahren der Auszug aus dem liebgewordenen Elternhaus, dass ich nur ungern verlassen möchte.  Ja, selbst wenn ich, was selten der Fall ist, ein Leben lang den gleichen Wohnsitz habe, kommt eines Tages die Zeit, wo ich nicht mehr kann und mir einen Platz im Seniorenheim suchen muss.

Desto seltener ich meinen, mir liebgewordenen Platz wechsele umso schwerer wird es mir fallen. Jeder Wechsel bedeutet Veränderung, Veränderung die mir oft gar nicht lieb ist und gegen die sich alles in mir sträubt. Nicht immer sind wir zu einem Aufbruch bereit. Doch Gott zeigt uns immer wieder, in diesem Leben können wir nichts festhalten. Alles ist vergänglich. Wir brauchen so manches Mal viel Mut für einen Neuanfang, Mut für die Veränderung.

Der Engel des Aufbruchs hat es schwer mit uns.

Ja selbst in unseren Gemeinden haben wir uns ‚häuslich Niedergelassen‘ und wollen nichts von Aufbruch und Veränderung wissen. Eingefahrene Gleise sind oftmals nur schwer wieder zu verlassen.

So brauchen wir immer wieder den Engel des Aufbruchs, der uns die Hoffnung auf das Gute im Neuen gibt. Uns Mut schenkt für die neuen Wege, die wir gehen müssen. (c) Christina Telker

Engel der Milde

 

Unter Milde verstehen wir Sanftmut und Verstehen. In der Jugend werden wir diese Eigenschaften kaum bei uns entdecken. Wir möchten unseren Stadtpunkt vertreten, manches Mal mit dem Kopf durch die Wand. Werden wir älter, haben wir erfahren, dass das Leben seine eigenen Wege geht und sich nicht immer nach unseren Wünschen richtet. In späteren Jahren sind wir bereit vieles mit Milde zu betrachten. Es gehört so mancher Kampf des Lebens dazu, dies zu erlernen oder als Geschenk des Alters anzunehmen. Wenn ich nur an meine Mutter denke, so gut wie ich sie auch im späteren Blick auf meine Kindheit verstehen konnte, so eine resolute Frau mit Stränge war sie doch in meiner Kindheit. Meine Kinder hingegen lernten eine ganz andere Oma kennen. Sie strömte Milde und Verstehen aus, welches ich bei ihr als Kind immer vermisste.

Der Engel der Milde legt seine Schwingen um unser Versagen, um unser Fehlgehen und schenkt uns das Verstehen, das wir oft bei Menschen umsonst suchen. In unseren stillen Momenten des Lebens, wenn wir ganz zur Ruhe gekommen sind, hüllt er uns ein in den Mantel der Nähe Gottes, und zeigt uns die Liebe unseres himmlischen Vaters, der vergibt und versteht, dem nichts menschliches fremd ist.

Diese Milde und Sanftmut, finden wir auch bei alten Menschen, die ihren Lebensweg gegangen sind und jetzt die Ruhe und Stille an sich heranlassen. Milde ist finden wir dort, wo wir aus einem gewissen Abstand auf das Leben blicken können. (c) Christina Telker

lienie

 

Engel der Stille – Stille finden

 

In der Stille des frühen Morgens,

kannst du Kraft sammeln für den Tag.

 

In unserer hektischen Welt sehnen wir uns immer wieder nach Stille. Finden wir sie nicht, werden unsere Kräfte irgendwann aufgebraucht sein. Es ist jedoch nicht einfach einen Platz zu finden, am dem ich einige Minuten der Stille, ganz für mich habe, zur inneren Einkehr. Auch einen Engel können wir nur empfinden, wenn in Zeiten der Ruhe in uns hinein hören können. Aber wann ist das schon? Für einen einsamen Waldspaziergang finden wir nur höchstselten Zeit. Irgendetwas begleitet vom Morgen bis zur Nacht unseren Weg und lenkt uns ab, von Wegen der Stille. In Klöstern gibt es mehrmals am Tag Momente der Stille. In manchen Betrieben wurde erkannt, dass diese Ruhephasen wichtig sind und hierfür eigens Ruheräume eingerichtet. Die Mitarbeiter gehen umso ausgeruhter wieder in den Dienst.

Unser Herz braucht die Stille, die Momente des Schweigens. Der Engel der Stille möchte unsere Gedanken ordnen, möchte uns den Weg zur inneren Einkehr und zu Gott weisen. Geben wir ihm die Möglichkeit indem wir nach Ruhezeiten für uns selbst suchen. Oft merken wir es gar nicht mehr wie hektisch unsere Welt geworden ist. Wir nehmen es als selbstverständlich hin. Doch jeder Mediziner würde bestätigen, wie wichtig das innere Abschalten des Lärms für unsere Gesundheit ist. Zeiten der Stille, Momente der Ruhe, nicht nur der körperlichen, sondern vor allem der seelischen Ruhe suchen und kleine Ruhe Inseln für uns schaffen. So wird es uns möglich einen neuen freien Blick zu bekommen und unserem Herzen neue Kraftquellen zu schaffen. So werden wir den Engel der Stille entdecken. (c) Christina Telker

lienie

            Engel des Lächelns


Was wäre die Welt ohne ein Lächeln? Ob wir morgens in den Bus einsteigen, auf dem Weg zur Arbeit und freundlich vom Fahrer angelächelt werden. Ob es das Lächeln ist, das die Mutter ihrem Kind schenkt beim Wecken am Morgen oder auch das Lächeln Verliebter. Ganz gleich, wo ein Lächeln auftaucht, verändert es die Welt. Jeden verändert es, wenn ihn ein Lächeln streift. Kein Mensch ahnte jedoch, dass er dieses Lächeln von dem Engel des Lächelns, der kleinen „Freude“ geschenkt bekam. Freude flog durch die Straßen, über Plätze, Wiesen und Wälder und genoss es, über den Menschen ein wenig von ihrem glitzernden Sternenstaub auszustreuen.
Eines Tages jedoch waren die Menschen durch ihre Sorgen und Probleme so sehr gedrückt, dass sie den feinen Silberstaub gar nicht mehr wahrnahmen, den Freude verstreute. Mit jedem Silberstaub, den sie ausstreute, ohne die Menschen zu erreichen, schwand etwas von ihrer Zauberkraft und so wie die Zauberkraft der kleinen Freude schwand, wuchs die Kraft von Zauberer Mürrisch Die Menschen liefen in sich gekehrt herum, gifteten sich immer öfter gegenseitig an. Wütende und zer-knirschte Gesichter wurden gang und gäbe. Hader und Streit, Neid und Missgunst breiteten sich aus. Der Engel des Lächelns hatte sich in einen Winkel eines verfallenen Schuppens zurückgezogen und wartete auf sein Ende. Er hatte nicht mehr die Kraft zu fliegen und hatte auch keinen Silberstaub mehr auf seinen Flü-geln um ihn zu verstreuen.
Gitti war bei ihrer Großmutter zu Besuch. Für das kleine Mädchen gab es nichts Schöneres als die Tage bei der Oma. Nur in der letzten Zeit war Gitti traurig geworden, denn nicht einmal bei der Großmutter erlebte sie ein Lächeln wie in früheren Jahren. Heute wollte sie wieder einmal in ihrem geliebten, alten Schuppen spielen. Das Mädchen setzte sich in eine Ecke des Schuppens und träumte vor sich hin. Plötzlich fiel ihr Blick auf ein Vogelnest in der Ecke des Schuppens. Gitti erhob sich um sich das Nest aus der Nähe zu be-trachten. Als sie vor dem Nest stand, meinte sie ein feines, zartes Spinnenweb zu sehen, das sich über das Nest gelegt hatte. Gitti konnte nicht ahnen, dass es ein kleiner Engel war, der sich dorthin zurückgezogen hatte. Vorsichtig berührte sie das vermeintliche Spinnenweb mit dem Finger.
Was war das? Ging bei dieser Berührung eine Veränderung in dem Kind vor? Die Kleine lächelte vor sich hin. Schnell lief sie zur Großmutter, um ihr von ihrem Erlebnis zu berichten. Vor Freude umarmte sie die Großmutter, wobei ein wenig von dem Silberstaub, der sich noch den Händen des Mädchens befand, auf die Großmutter übertragen wurde. Nun begann auch sie wieder zu lächeln.
Diese beiden lächelnden Blicke retteten dem kleinen Engel das Leben. „Ich werde aufbrechen zu einem letzten Flug“, nahm „Freude“ sich vor, da sie sich nun ein we-nig gestärkt fühlte. Bei diesem letzten Ausflug schwebte sie noch einmal über die Stadt. Hierbei verlor sie den letzten Silberstaub ihrer Flügel. Doch nun began-nen die Menschen zu lächeln. Immer stärker wurde der kleine Engel. Voll Übermut versuchte er so viel wie möglich von sei-nem Sternenstaub zu verschenken und es glückte. Erst jetzt merkten die Menschen, wie sehr ihnen das Lächeln gefehlt hatte. Mürrisch verließ voller Wut die Stadt. Der kleine Engel hatte wieder Freude an sei-ner Aufgabe, allen Menschen ein Lächeln zu schenken. Mit dem Lächeln zog auch die Liebe wieder ein in die Stadt und kam auch zu dir. (c) Christina Telker

lienie

Engel der Dankbarkeit

 

Können wir unsere Dankbarkeit immer recht zeigen? Wann sind wir überhaupt von Herzen dankbar? Wenn wir die Dankbarkeit nicht erwarten, kommt sie unverhofft, erwarten wir sie, weil wir uns ganz besonders abmühten Freude zu bereiten, bleibt sie aus. Kommt sie von Herzen, erfreut sie beide, den Dankenden und den, dem gedankt wird. Auch mit den Gaben bzw. Situationen, die Dank auslösen ist dies recht vielfältig. Wird Dank zur Pflicht, weil man es von mir erwartet, ist es unbefriedigend und bedrückt mehr, als es erfreut. 

Hier fällt mir ein Gleichnis aus der Bibel ein, in dem Jesus das kleine Scherflein, das die Witwe in die Kollekte gibt, als wertvoller hervorhebt als die Gabe des Reichen, der es im Überfluss hat.

Wichtig ist, dass das was ich gebe von Herzen kommt, ganz gleich, ob ich arm oder reich bin, ganz gleich, ob meine Gabe klein oder groß ist.

Jeden Abend saß die Mutter bei Birgit am Bett, las ihr eine Geschichte vor und betete im Anschluss mit ihr, bevor sie ihrer Tochter einen Gute-Nacht-Kuss gab. Jeden Abend zählte die Kleine all das im Gebet auf, über das sie sich an diesem Tage gefreut hatte. Dann dankte sie für all das Schöne, das ihr zuteilwurde. Manchmal konnte die Mutter es kaum fassen, dass ihr Kind so dankbar war. Eines Abends sprach sie ihre Tochter an. „Du bedankst dich für alles, selbst für die kleinsten Dinge, wie kommt das Birgit?“ „Aber Mutti, das ist doch selbstverständlich. Nicht jedem Kind geht es so gut wie mir. Jeden Tag ist ein Engel um mich, der mich begleitet und umsorgt. Sollte ich da nicht auch für alles dankbar sein?“ Verwundert sah die Mutter ihr Mädchen an. „Wer hat dir denn das erzählt?“, wollte sie jetzt wissen. „Du selbst hast mir oft erzählt, das Gott uns einen Engel schickt der uns begleitet. Natürlich gibt es auch einen Engel der Dankbarkeit“, erklärte, schon etwas müde, das Kind. Lächeln gab ihr die Mutti einen Kuss. „Schlaf gut“, meinte sie. „Ich habe viel von dir gelernt. (c) Christina Telker

lienie

Engel der Geduld

 

Geduld wird täglich von uns gefordert. Nicht jeder ist in der Lage diese auch aufzubringen. Ist man ein Mensch, der schnell seine Aufgaben erledigt, wird es uns schwerfallen geduldig mit anderen zu sein, die einen langsameren Lebensrhythmus haben.  Es gibt die unterschiedlichsten Situationen die uns Geduld abverlangen. Am liebsten möchte man manch eine Entscheidung schon, bevor man die Frage überhaupt gestellt hat.

Mir ging es ein Leben lang so. Immer plante ich, um einige Schritte voraus. Dann stand eine OP ins Haus. Auch wenn ich meinte, zu ahnen was mich erwartete, hatte ich doch recht falsche Vorstellungen, wie ich im Nachhinein feststellte. So plante ich im Voraus bereits Termine, wie es nach dem Krankenhausaufenthalt weitergehen sollte. Doch dann kam es anders. Es ging mir schlechter als erwartet und ich war dankbar, als ich alles soweit überstanden hatte, dass ich wieder nach Hause durfte. Jetzt musste ich geduldig sein. Lernen kürzer zu treten. Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Lernen, dass es auch ohne mich geht in vielen Dingen des Lebens.

Vielleicht brauchen wir es manchmal wachgerüttelt und ausgebremst zu werden, um die richtige Sichtweise wieder zu erlernen. Wie gut, wenn dann einer an unserer Seite ist, der diesen Weg mit uns geht. Der uns begleitet durch Aufmunterung, ganz einfach durch seine Anwesenheit. Manchmal finden wir einen Menschen, dem wir ganz besonders, oft auch erst im Nachhinein, dankbar sind, für seine Begleitung. Sei es durch einen Anruf, durch eine Whats-App oder einen persönlichen Besuch. Solche Menschen können für den betreffenden, im Tal der Dunkelheit, zu Engeln werden. Der Engel an deiner Seite. Ein Engel, der sich in unsere Gedanken mischt, um uns Ruhe und Geduld zu lehren. (c) Christina Telker

lienie

Engel der Versöhnung

 

Nichts ist oft so schwer wie die Versöhnung. Will man selbst derjenige sein, der dem anderen entgegenkommt, heißt es zuerst über den eigenen Schatten zu springen. Selbst wenn ich mich soweit durchgerungen habe; was mache ich, wenn der andere die Versöhnung nicht will? Es ist ein sehr schwieriger, manchmal unlöslicher Prozess, der den einen verzweifeln lässt und dem Gegenüber eine dicke Haut zulegt. Darum kam Lukas, der kleine Engel der Versöhnung auf die Welt.

Diesmal hätte er es einfach, dachte er, als er von dem Streit zwischen Karla und Anja erfuhr. Kinder sind schnell wieder zum Guten zu bewegen, meinte er. Eigentlich war ja "nur" Karlas Schutzengel zerbrochen beim Spiel. Ganz aus Versehen war Anja an das Schränkchen im Kinderzimmer gestoßen und schon lag diese kleine Porzellanfigur auf dem Boden in Scherben. Doch diesen kleinen Engel liebte Karla von ganzem Herzen. Sie hatte ihn von ihrer Oma zur Taufe geschenkt bekommen und nun war die geliebte Oma im vergangenen Jahr gestorben. Durch nichts war Karla zu trösten und die Freundschaft zwischen den Mädchen zerbrach. Nun meinte der kleine Engel Lukas, er könne Karla beeinflussen, indem er ihr ein paar liebevolle Gedanken sandte, doch daraus wurde nichts. Die Kinder wurden Jugendliche, sie wurden erwachsen und bekamen eigene Kinder.

Da, eines Tages im Urlaub, entdeckte Karla in einem kleinen Tante-Emma-Laden ihren Engel wieder. Ganz genauso wie sie ihn in Erinnerung hatte. Sofort kaufte sie ihn und erzählte ihren Kindern die Geschichte. Als sie geendet hatte, meinte ihre kleine Tochter: „Da wäre die Oma aber traurig, wenn sie gewusst hätte, dass eure Freundschaft durch ihren Engel zerbrochen ist." Von der Seite hatte Karla die Sache noch nie betrachtet.

Nun begann sie Anja zu suchen und es gelang ihr auch. Sie entschuldigte sich bei ihrer einstigen Freundin und erzählte von ihrem neuen kleinen Engel. Anja war sehr froh, dass dieser alte Streit, an den sie ihr Leben lang denken musste, endlich behoben war. Lukas konnte zwar den Streit nicht beheben, aber er hatte sich stets bemüht der jungen Frau positive Gedanken zu senden. Gedanken, die die beiden Streithähne versöhnten. Karlas Kinder freuten sich sehr, dass auch sie ein wenig zur Versöhnung beitragen konnten und so zu helfenden Engel im menschlichen Alltag wurden. (c) Christina Telker 

*

Ein Engel, der von Gott gesandt,

stiftet Frieden im ganzen Land,

er versöhnt was entzweit

und verbindet was trennt,

er segnet uns mit liebender Hand.

 

Nicht Hader noch Zank soll zwischen uns sein,

dafür Verständnis und verzeihn.

Wenn wir mit den Augen des anderen sehn,

würde weniger Leid geschehn.

(c) Christina Telker

lienie

Engel der Treue

 

Ist die Treue wirklich ein Relikt aus der Vergangenheit oder verklären wir es nur, wenn wir an die langjährigen Ehen unserer Großeltern und Eltern denken? Was bedeutet Treue? Heißt es stets zu meinem Partner zu halten und in jeder Situation zu ihm zu stehen oder heißt es, ganz gleich in wie vielen Ehejahren nie auch einmal in Nachbars Garten zu schauen? Selbst Jesus sagt zu den Umstehenden, die eine Ehebrecherin steinigen wollten: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“.

Vor dem Traualtar würden wir die Frage nach Treue, wohl eher als eine Zumutung ansehen. Doch das Leben besteht aus mehr, als ein paar Wochen oder Monaten. Manche Paare schaffen es, die diamantene Hochzeit zu feiern, doch das alleine sagt nichts über die Treue aus. Treue heißt vor allem zu dem Partner stehen, ganz gleich was kommt, ob in gesundheitlicher Hinsicht oder ganz einfach darin, auch einmal vergeben zu können, wenn der andere schwach wurde. Vergebung und Liebe gehören untrennbar zusammen. Wie die Wurzeln eines Baumes sich in der Erde verankern, so sind auch wir, wenn wir über Jahrzehnte miteinander leben, ineinander verankert, in Liebe. Die Liebe ist der Grundpfeiler einer Partnerschaft. Wie der Baum darauf vertrauen kann, dass seine Wurzeln ihn tragen, so sollten auch wir uns in einer guten Partnerschaft aufeinander verlassen können. Gott begleitet unseren Weg, er bleibt uns immer treu, er trägt auch unsere Partnerschaft und stellt uns einen Engel zur Seite der uns hilft, gerade auch in schwierigen Situationen. Dieser Engel hilf uns auch manch raue Klippe zu umschiffen, um gemeinsam wieder auf den rechten Kurs zu kommen. (c) Christina Telker

lienie

Engel der Gelassenheit

 

Gelassenheit, kommt von loslassen. Nichts ist da was mich bindet. Gelöst und frei sein. ‚Über den Wolken‘, sang Reinhard May vor vielen Jahren. Ein Gefühl der Schwerelosigkeit und Freiheit empfinden. Denken wir an die Mönche des Mittelalters, das erste was sie losließen war ihr Besitz. Ich erinnere mich an Franz von Assisi, um nur einen zu nennen. Alle Möglichkeiten eines gut bürgerlichen Lebens lagen vor ihm. Er ließ alles los, um ganz frei für Jesus zu sein. Die Tiere nannte er Bruder Tier, oder wenn wir an seinen Sonnengesang denken, die Gestirne, „Schwester Sonne“. Sich und den Besitz des Elternhauses, ließ er außen vor. All dies hatte keine Bedeutung mehr für ihn.

Alles loszulassen, sich schwerelos zu fühlen ist eine Kunst. Der Engel der Gelassenheit möchte uns auf den Weg führen uns selbst nicht mehr so wichtig zu nehmen. Manche Menschen buchen gerade in der heutigen, hektischen Zeit, eine Woche des Schweigens in einem Kloster. Einmal runterfahren und mich auf das wahrhaft wichtige besinnen. Diese Woche kann sehr schwer werden für Ungeübte und nicht jeder schafft es, diese Zeit voll durchzuhalten.

Wenn wir uns selbst nicht mehr so wichtig nehmen, fällt es uns leichter mit Kritik umzugehen. Nicht alles geht uns unter die Haut. Wir sind nicht so schnell aufbrausend. Wir fühlen uns getragen vom Engel der Gelassenheit. Gelassenheit lässt uns nicht abstumpfen gegenüber der Not anderer oder der Kritik an uns, aber sie hilft uns, anders damit umzugehen. (c) Christina Telker

 

lienie

 

Engel der Bewahrung

 

Viele Situationen in unserem Leben gibt es, in denen wir ihn brauchen, den Engel, der bewahrend über uns wacht. Wie oft sind wir unachtsam, mit den Gedanken längst beim nächsten Termin, so passiert es dann. 'Diese Bahn müssen wir unbedingt kriegen', gehen unsere Gedanken. Zu spät kommen geht gerade heute gar nicht, aber wir müssen noch über die Straße, keine Ampel und kein Zebrastreifen in Sicht. Wir schauen nach beiden Seiten, sehen und hören den großen Laster nicht, der auf uns zu braust. Bremsen quietschen. Nur wenige Zentimeter von uns entfernt kommt das Ungetüm zum Stehen. Allein seine Räder überragen uns an Größe um einiges. „Danke, danke!", gehen jetzt unsere Gedanken himmelwärts. Als sich jedoch die Schockstarre löst, ist die Bahn, die wir unbedingt kriegen mussten, längst fort. Nicht immer geht es so gut aus.

Ein anderes Mal, ist die Situation eine ähnliche, nur dass es mein Kollege ist, dem ich die Verspätung zu verdanken habe. Er wollte mich bei der Bahn absetzen und kommt in letzter Minute. Kurz vor dem Bahnhof kommen wir nicht weiter, die Schranken sind bereits heruntergelassen. Ich verkenne die Situation und bin der Meinung, dass wir am Bürgersteig  halten. Ich reiße die Tür auf, um im letzten Moment zur Bahn zu rennen. In dem Augenblick kracht es und die Tür des Autos ist hin. Ich hatte nicht beachtet, dass wir in der 2. Spur hielten. Ein anderes Auto war mit Tempo an uns vorbeigefahren. Der Schock sitzt tief und es wird teuer. Aber trotz allem sage ich noch nach Jahren „Danke“. Danke, dass es „nur“ ein Sachschaden war. Was, wenn in dem Moment ein Radfahrer gekommen wäre. Ein Mensch wäre zu Schaden gekommen.

Diese Beispiele kennt jeder von uns aus seinem Leben. Wie gut, das wir oft bewahrt wurden und ein Engel Gottes an unserer Seite stand, selbst dann, wenn wir ihn gerade nicht erwarteten. (c) Christina Telker

lienie

Engel des Abschieds

 

Bei einem Abschied begleitet uns immer ein wenig Trauer, selbst wenn dieser Abschied nur auf eine bestimmte Zeit begrenzt ist. Hier kann ein Umzug, weit entfernt vom Heimatort oder sogar ein Auslandsaufenthalt für längere Zeit der Grund dafür sein. Unser Leben liegt in Gottes Hand, wir können nicht eine Sekunde hinzufügen. So wissen wir nie, ob wir uns wiedersehen, auch wenn dies für uns noch so selbstverständlich erscheint und wir uns im allgemeinen keine Gedanken darüber machen.

Aber so manches Mal im Leben ist es ein Abschied für immer. Eltern, Freunde, manchmal sogar Kinder, gehen für immer von uns. Dann ist die Trauer groß. Sie überwältigt uns. Dringend benötigen wir Beistand. Wie wichtig ist es dann jemand an unserer Seite zu haben, der uns Trost spendet. Nicht immer stehen uns Freunde und Familienangehörige zur Seite. Solch einen Abschied für immer allein durchzustehen ist schlimm, oft unerträglich. Wie gut und tröstlich, wenn wir plötzlich spüren wir sind nicht allein. Dies kann der Nachbar sein, der immer schweigsam war und nun mit uns redet, ja es kann sogar ein Tier sein das uns seine Nähe spüren lässt und wir plötzlich erkennen, wir sind gar nicht allein.

In unserem Leben müssen wir so manches Mal Abschied nehmen. Nicht immer fällt es uns gleich schwer. Nicht jeder Abschied brennt sich gleichschwer in unsere Seele ein. Immer wieder erfahren wir Veränderungen in unserem Leben. Möge uns der Engel des Abschieds zur Seite stehen. Gott findet immer wieder Wege, uns zu zeigen, dass wir nicht alleine stehen, mit unserem Schmerz und unserer Trauer. Es geht immer weiter, wie schwer dieser Weg momentan auch sein mag. Möge uns der Engel des Abschieds auf diesem Wege begleiten. (c) Christina Telker