St. Martin
St. Martin, St. Martin,
du reitest uns voran,
damit unsre Laterne,
ein jeder sehen kann.
Du lehrtest uns zu teilen,
du gibst den Armen Brot,
so woll`n auch wir es halten,
dass keiner leide Not.
Du gabest einem Bettler,
als wenn´s dein Bruder sei,
verstecktest dich im Gänsestall,
und fandest nichts dabei.
Wir woll`n wie du es halten
und stehn dem Nächsten bei,
das Teilen macht uns Freude,
da sind wir gern dabei.
Christina Telker
Vier Kerzen auf dem Weg zur Krippe
Die erste Kerze auf dem Weg,
soll für den Frieden brennen,
damit der ganze Erdenball;
kann Gott, als Herrn erkennen.
Die zweite Kerze auf dem Weg,
trägt Liebe in die Welt,
sie reicht die Hand zur Menschlichkeit,
denn es wird höchste Zeit.
Die dritte Kerze auf dem Weg,
strahlt Mut und Hoffnung aus,
sie fordert auf zum Mitgestalten,
nicht länger nur den Mund zu halten.
Die vierte Kerze auf dem Weg,
weißt auf das Kind in Bethlehem,
spricht von den Hirten auf dem Feld
und von dem Stern am Himmelszelt.
Am Heiligabend stehen wir,
dann in dem Stall in Bethlehem,
wir danken Gott für seinen Sohn,
der zu uns kam vom Himmelsthron.
© Christina Telker
Adventskalender
Vierundzwanzig Fensterlein
in der Weihnachtszeit,
halten für die Kinder stets
manches noch bereit.
Vierundzwanzig Fensterlein
Können viel berichten,
bringen manch ein schönes Bild
oder auch Geschichten
Vierundzwanzig Fensterlein
kürzen Wartezeit,
sagen jedem Groß und Klein
haltet euch bereit.
Vierundzwanzig Fensterlein
zeigen uns den Weg,
wo am heil´gen Abend
Jesu Krippe steht.
Christina Telker
Adventszeit
Advent, die Zeit des Wartens,
wir gehen einen Weg,
der uns durch Gottes Liebe,
nun hin zur Krippe führt.
Advent, die Zeit der Lieder,
es klingt ein jubelnd Chor,
er sendet unsre Bitten
und unseren Dank empor.
Advent, die Zeit der Liebe,
mit einem Kerzenlicht,
trag sie in alle Herzen,
sag: „Gott verläßt dich nicht!“
Advent, die Zeit des Friedens,
so lasse heut dein Licht;
für alle die erstrahlen,
für die es finster ist.
Laß Kerzen weithin leuchten,
damit es alle sehn,
es führt der Weg nach Bethlehem,
er führt zum Kinde hin.
© Christina Telker
Vier Kerzen
Vier Kerzen sind an meinem Kranz,
sie wollen uns begleiten,
vier Wochen bis zum Christfest hin,
uns durch die Zeit geleiten.
Die erste Kerze, zündt sie an,
sie leuchtet für den Frieden.
Verständigung in aller Welt,
und auch mit unsern Lieben.
Das zweite Licht, ich zündt es an,
für Liebe hier auf Erden.
Wenn alle Menschen sich verstehn,
könnt`s nur noch schöner werden.
Nun leuchtet schon das dritte Licht,
für alle die Allein,
wenn wir den Nächsten sehen,
könnt vieles leichter sein.
Die vierte Kerze führt uns,
direkt zur Krippe hin,
denn allen Sinn des Lebens,
schenkt uns das Jesus Kind.
Christina Telker
Das erste Licht
Wenn´s draußen stürmt und trübe ist,
zieht drinnen ein, ein kleines Licht.
Es leuchtet bis ins Herz hinein,
bringt Wärme uns mit seinem Schein.
Es kündigt an die Weihnachtszeit,
es sagt uns: „Haltet euch bereit,
der Herr hat seinen Sohn gesandt,
dass Freude sei im ganzen Land.“
Drum schaut voll Dank in dieses Licht,
auch wenn es draußen finster ist.
Öffnet ihm eure Herzen weit,
mit ihm beginnt die Freudenzeit.
Nun strahlt auch schon das zweite Licht,
wirft seinen Glanz auf dein Gesicht,
schon bald ist es dann wie im Traum,
es leuchtet hell der Lichterbaum.
Christina Telker