Auf dem Felde

 

Es trägt ein Engelchor,

die Botschaft heut zum Felde,

den Hirten kundgetan sei;

 was die Welt erhelle.

 

Im Stall, im Krippelein,

ist heut ein Kind geboren,

das hat zum Heil der Welt,

Gott selber auserkoren.

 

Ein Halleluja klingt;

 heut durch die dunkle Nacht.

Der Engel Chor hat uns,

die Freudenbotschaft bracht.

 

So eilt mit schnellem Schritt,

dass Kindlein selbst zu sehen,

kniet vor der Krippe hin,

das Wunder zu erspähen.

 

Maria, sie liebkost;

ihr Kindelein gar fein,

und Josef hält die Wacht,

was könnt wohl schöner sein.

 

Gott sandte dieses Kind,

für uns auf diese Erde,

damit ein jeder heut,

durch ihn gerettet werde.

 

Tut es den Hirten gleich

und danket Gott mit Freuden,

verkündetet es im Land;

heut und zu allen Zeiten.

© Christina Telker

 

Rückblick

 

Ich schaue aus dem Fenster in kalter Nacht

und hab mir dabei, so manches gedacht.

Die Nebel ziehn dahin geschwind,

in Zeiten die längst vergessen sind.

 

Ich sehe Knecht Ruprecht mit weißem Bart,

sein Esel schon vor dem Schlitten scharrt,

auf dem Schlitten ein schwerer Sack,

in ihn sind die schönsten Gaben gepackt.

 

Zuckerkringel und Marzipan,

doch auch die Rute steht nebenan,

doch diese braucht er heute nicht,

darum lächelt des Alten Gesicht.

 

Und wieder ziehen die Nebel dahin,

ich sehe Kinder mit fröhlichem Sinn.

„Mutti, Mutti“, rufen sie laut,

„ob heute der Nikolaus nach uns schaut?“

 

Die Nebelschwaden ziehen vorbei,

die Jahre rannen dahin, eins zwei drei,

heut sitz ich allein, in der Stube drin

und trage die Bilder in meinem Sinn.

 

Wenn abends die Nebelschleier ziehn,

wandern Gedanken durch die Jahre dahin,

sie grüßen aus einer fernen Zeit,

doch diese liegt unendlich weit.

© Christina Telker

Chor der Weihnachtsengel

 

Zu jedem Weihnachtsfeste,

hol ich die Engel raus,

sie musizieren im Verein,

in meinem kleinen Haus.

 

In ihrem himmlisch Chore,

da spielen sie voll Freud,

die Instrumente alle;

wie damals, so noch heut.

 

Dies feine, zarte klingen,

ich hör es überall,

die Weihnachtsmelodien,

mit ihrem frohen Schall.

 

Aus längst vergangnen Zeiten,

ziehn sie im Herzen auf,

die alten Melodien,

gleich einem Lebenslauf.

 

Ich denk dran, wie die Mutter,

am Tage vorm Advent,

die Wohnung für uns schmückte;

bald`s erste Lichtlein brennt.

 

Ich danke meinen Eltern,

für das, was sie getan

und hör mir immer wieder gern,

die alten Lieder an.

© Christina Telker

 

Auf dem Weihnachtsmarkt

 

Heut schenk ich dir mein schönstes Herz,

es ist glatt zum verlieben.

‚Für dich, du kleine Zuckermaus‘,

ist süß darauf geschrieben.

 

Mit Mandeln ist es fein verziert,

und Zuckerblumen drauf,

so hast du viel Vergnügen,

ißt du`s daheim dann auf.

 

Zuckerwatte, Mandelkerne

Laden zum schmausen ein,

wird uns dann kalt, erwärmt uns schnell,

ein Grog und ein Glas Wein.

 

Am Abend kommen wir,

dann müd und froh nach Haus.

Als Souvenir ein kleiner Stern,

hängt jetzt am Tannenstrauß.

© Christina Telker

Die kleine Maus

Die kleine Maus, sie läuft durchs Haus,
und sucht nach Pfefferkuchen.
In Dosen sind sie gut versteckt,
sie möcht sie gern versuchen.

Der Duft, er zieht durchs ganze Haus,
und steigt ihr in die Nase,
doch findet sie kein Krümelchen,
das ist doch wirklich schade.

Da weiß sie einen guten Trick,
sie steigt zum Schrank hinauf,
dabei fällt eine Dose um,
die Plätzchen purzeln raus.

Gleich macht sie sich darüber her
und frisst so viel sie kann.
Doch nun tut ihr das Bäuchlein weh,
oh man, oh man, oh man.

Am nächsten Morgen, welch ein Schreck,
Mutter besieht den Schaden, und meint:
"Mir noch nicht bekannt,
dass wir hier Mäuse haben.“
© Christina Telker

Ein Duft weht durch das Haus

Oh, ich kann es kaum erwarten,
seh ob ich mal naschen kann,
denn seit Tagen, man die Düfte,
im ganzen Hause riechen kann.

Pfefferkuchen und auch Plätzchen,
Bratäpfel und Marzipan,
alle diese leck`ren Sachen,
ich schon lange schnuppern kann.

Wie lang soll ich mich gedulden,
bis sie stehen auf dem Tisch,
bis ich mich an ihnen labe?
Nein, geduldig bin ich nicht.

Leise schleich ich, wie ein Mäuschen,
in die Küche mich hinein,
behutsam öffne ich die Dose.
Oh, die Plätzchen schmecken fein!

© Christina Telker

Ein Stern geht auf

Sternenklare Winternacht,

es strahlt das Himmelszelt.
Die Sterne stehn in heller Pracht,
welch wunderschöne Welt!

Ein Stern steht über Bethlehem
und macht den Ort bekannt,
er kündet an; heut Gottes Sohn,
der uns das Heil gebracht.

Wer diesen Stern sieht; ja der kommt,
und sucht das Kindelein,
das einst zum Herrscher werden will,
ist’s jetzt auch noch so klein.

Der Stern, vom Stall in Bethlehem,
er leuchtet um die Welt.
Sein Licht strahlt hell, auch heute noch,
weil nur die Liebe zählt.

© Christina Telker

Farben der Weihnacht

Siehe an, das Grün des Kranzes,
es kündigt Leben an,
dass nur durch das Kind in der Krippe
jetzt neu beginnen kann.

Die roten Kerzen am Kranze,
sie sprechen von Liebe und Blut,
das Jesus am Kreuze auf Golgatha
für uns, aus Liebe vergoß.

Das Blau von Marias Mantel,
es kündet von Ehrfurcht und Treu.
Was Gott ihr schickt, das trägt sie,
in stiller Ergebenheit.

Das strahlende Licht der Engel,

die uns die Botschaft gebracht;
es leuchtet rund um die Erde,
für uns seit der Heiligennacht.

Wir wollen die Farben der Weihnacht,
nun tragen in jedes Haus,
wir woll’n Gottes Liebe verkünden,
die von Bethlehem auf uns schaut.

© Christina Telker

Friedenslicht


Ich trage ein Licht in die Dunkelheit
und möchte dir Wärme bringen.
Dies Licht scheint in dein Herz hinein
und möchte dir den Frieden bringen.

Dies Licht, es kündet von Gott, dem Herrn,
es spricht von Bethlehem.
Es trägt die Liebe in dein Haus
und gibt deinem Leben Sinn.

Es kündet den Frieden für alle Welt,
es leuchtet, wo Kummer und Not,
es scheint für die Ärmsten, es redet von Gott,
der uns seine Liebe bot.

Er hält seine Arme ausgestreckt,
möcht mit seinem Licht dich umhüllen,
so trage sein Licht in die Finsternis,
such auch du manchen Kummer zu stillen.

© Christina Telker

Himmlische Bäckerei

 

Seht nur den Reif dort schimmern,

wie Puderzucker fein.

Die Englein sind beim backen

und laden herzlich ein.

 

Aus ihrer Himmels Bäckerei,

da duftet`s zart und fein.

Der Ofen ist schon angeheizt,

siehst du den Feuerschein?

 

Am Abend wenn es dunkelt,

die Englein sich nicht ruhn,

sie haben in der Bäckerei,

gar mächtig viel zu tun.

 

Wenn dann am Weihnachtsabend,

im hellen Kerzenschein,

die Plätzchen vor dir liegen,

dann warn`s die Engelein.

© Christina Telker

Auf Christkinds Spuren

 

Leises knacken, leichte Spuren,

wer kann das nur sein?

Dort im Waldesdickicht,

sah ich ein Glimmern fein.

 

Als ich dann näher trete,

schwebt wie aus Gold gewebt,

ein feines Haar am Tännlein,

der Wind hat`s her geweht.

 

Jetzt sehe ich zwei Spuren.

Ob das ein Schlitten war?

Dort fern das helle Leuchten,

ist wohl das Christkind gar?

 

Nun kann ich`s klar erkennen,

Christkind und Weihnachtsmann,

treten mit ihrem Schlitten,

die Fahrt zu dir grad an.

© Christina Telker

Bethlehem 2026

 

Wie wäre es wenn Jesus,

noch heute zu uns käm?

Wie würden wir ihn grüßen?

Würden wir ihn denn sehn?

 

Würd er als Bettler kommen,

wohl mitten in der Nacht,

wir hätten ganz gewiss nicht,

die Tür ihm aufgemacht.

 

Käm er zu uns in Lumpen

und ständ am Straßenrand,

wir gäben wohl nur zögernd,

dem Anderen die Hand.

 

Wir sehen nur das Kindlein,

dereinst in Heu und Stroh,

als Jesus unsern Retter,

nur dabei sind wir froh.

 

Doch Jesus sagte einstens:

„Du sollst den Nachbarn sehn!

Reichst du dem Nächsten deine Hand,

dann wirst du mich auch sehn.“

© Christina Telker

Stern von Bethlehem

 

Überm Stall von Bethlehem

stand einst ein heller Stern.

Leuchtete weit in die Nacht

für Alle nah und fern.

 

Hirten mitten in der Nacht

sahen diesen Stern.

Haben sich schnell aufgemacht

zum Kindelein so gern.

 

Auch den heilgen Königen

leuchtete der Stern.

Kamen einen weiten Weg

zum Krippelein so fern.

 

Und auch für die ganze Welt

leuchtet heut noch dieser Stern.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit,

sagt er  :“Habt euch  gern!“

© Christina Telker

Damals

 

Weißt du noch wies damals war,

in der Weihnachtszeit?

Bereits schon im November,

war alles tief verschneit.

 

Wir holten unseren Schlitten

und zogen in den Wald.

Wir froren an den Nasen,

denn es war bitter kalt.

 

Fern aus der Tannenschonung,

hört man ein Glöcklein  leis.

War es des Christkinds Schlitten?

Genau es keiner weiß.

 

Die Kinderträume flogen,

ins weiße Märchenland,

zu Rübezahl ins Bergreich,

das nie ein Mensch je fand.

© Christina Telker

Der Weihnachtsvogel


Hörst du das Vöglein dort im Tann?
Es singt sein Weihnachtslied,
von Frieden und von Menschlichkeit,
von manchem stillen Glück.

Trotz Schneesturm und trotz eis`ger Luft,
singt`s fröhlich in den Tag,
sein Lied verkündet überall,
das neues Leben naht.

Wenn dann nach langer Winternacht,
die Sonn am Himmel steht,
dann dauert`s gar nicht mehr so lang,
bis lau ein Lüftchen weht.

Doch noch ist tiefste Winternacht,
ist Weihnacht überall.
So hör den Weihnachtsvogel,
wenn heut sein Lied erschallt.
© Christina Telker

Eichhörnchens Weihnacht

 

Es stapft durch winterlichen Tann;

mit Sack und Pack der Weihnachtsmann.

Sein Schimmel geht gleich neben ihm,

er muss den schweren Schlitten ziehn.

Auf einem Ast sitzt voller Freud,

ein Eichhörnchen, zum Sprung bereit.

Als nun der Alte kommt heran,

da bittet`s ihn so gut es kann:

„Mein Magen knurrt, es wäre fein,

könnt auch für mich mal Weihnacht sein.

Drum lass mir ein paar Nüsse hier,

ich werd es ewig danken dir.“

„Du liebes kleines Kuschelfell,

komm einmal her zu mir her ganz schnell,

du sollst sie zur Genüge haben,

gern schenk ich dir die Weihnachtsgaben.“

Der Alte packt sein Säcklein aus,

das ist ein wahrer Eichhornschmaus.

Die Nüsse von verschied ‘ner Art,

denn damit wird heut nicht gespart.

Von weitem klingt der Glöcklein Ton,

der Schlitten eilt schon längst davon.

© Christina Telker

Ein Engel zur Weihnachtszeit

 

Ein Engel schaut zu dir herein
und möcht dir Freude bringen.
Es tönt und klingt zur Weihnachtszeit,
er möchte mit dir singen.

Die Instrumente sind gestimmt,
die Harfen und Schalmeien.
Der Chor stimmt's Hosianna an,
er möcht die Welt erfreuen.

Ja, auf dem ganzen Erdenkreis,
ertönt ein herrlich klingen,
die Welt ist voller Jubelschall
und Halleluja singen.

 

So stimm auch du ein Loblied an,

freu dich am Kerzenschein.

Der Weg zur Krippe ist nicht wie,

Gott selbst möchte bei dir sein.

Christina Telker

Farben der Weihnacht

Siehe an, das Grün des Kranzes,
es kündigt Leben an,
dass nur durch das Kind in der Krippe
jetzt neu beginnen kann.

Die roten Kerzen am Kranze,
sie sprechen von Liebe und Blut,
das Jesus am Kreuze auf Golgatha
für uns, aus Liebe vergoß.

Das Blau von Marias Mantel,
es kündet von Ehrfurcht und Treu.
Was Gott ihr schickt, das trägt sie,
in stiller Ergebenheit.

Das strahlende Licht der Engel,

die uns die Botschaft gebracht;
es leuchtet rund um die Erde,
für uns seit der Heiligennacht.

Wir wollen die Farben der Weihnacht,
nun tragen in jedes Haus,
wir woll’n Gottes Liebe verkünden,
die von Bethlehem auf uns schaut.

© Christina Telker

Friede der Heilige Nacht

Tausend güldne Sterne stehen

Heute nacht am Himmelszelt.

Denn es ist die Nacht der Nächte,

Weihnachten ist´s in der Welt.

 

Tief verschneit sind Zaun und Hecken.

aus dem Walde äugt ein Reh,

schaut zum Weihnachtsbaum der Tiere

der dort steht im tiefen Schnee.

 

Förster hat den Tieren heute,

reichlich ihren Tisch gedeckt.

Jeder soll das Rechte finden,

Häschen sich sein Schnäuzchen leckt.

 

Selbst der Fuchs ist heute friedlich,

wünscht dem Reh ein frohes Fest.

Meise schaut vom Baum herunter,

holt ein Körnchen sich ins Nest.

 

Könnte es doch alle Tage,

so wie heute friedlich sein,

leider nur einmal im Jahre,

strahlt die Welt im Kerzenschein.

© Christina Telker

Geburtstag


Ein Kind wird geboren, so kommt doch und seht,
dort über dem Stalle ein Stern aufgeht!
So kommt doch gelaufen, wie eilet geschwind,
zu begrüßen Mutter und Kind.

Sie kommen in Scharen, die den Stern sehn,
sie bleiben anbetend vorm Kinder stehn.
Ob Hirt oder König, ein jeder kommt an,
damit er das Kind anbeten kann.

Wie schön ist es doch, daß Kind anzusehn,
so freundlich, so hold, es ist kaum zu verstehn.
Wir können glaubend nur anbeten
und dankend an die Krippe treten.

Auch heute noch können wir es sehn,
wie Scharen strömen zur Krippe hin.
Am Heilige Abend, im ganzen Land,
erfreut uns das Kind, das Gott uns gesandt.

© Christina Telker

Geweihte Nacht

 

Geweihte Nacht, bei klarem Sternenzelt,

als Gott selbst stieg hinab in unsre Welt,

wo einst das Halleluja klang,

Maria an der Krippe stand.

 

Geweihte Nacht, da Engelchöre sangen,

die Freudenbotschaft auf dem Feld verkündend.

Geweihte Nacht in der ein Stern den Weg uns weist,

in der die Könige dem Kind die Gaben bringen.

 

Geweihte Nacht, da Gottes Liebe uns erreicht,

und unsre Sünde von Vergebung weiß.

Dem Kinde sagen wir von Herzen Dank,

und preisen Gott mit frohem Lobgesang.

© Christina Telker