Ab in den Urlaub

 

Der Sommer lädt zur träumen ein,

mit frohem Sinn und Sonnenschein,

geht es hinaus in die Natur,

hier finden wir stets Gottes Spur.

 

Wir wandern hoch in Bergeshöhn,

des Adlers Ruf erschallt,

die Freiheit ist hier grenzenlos,

Herr, dein ist unsre Welt.

 

Wir tauchen in das tiefste Meer,

und können es kaum fassen,

all das was uns zu Füßen liegt,

hast du, oh Herr, erschaffen.

 

Wir liegen still im grünen Gras

und schaun zum Himmel auf,

in unsern Herzen wird es still,

wir sind dir, Herr, ganz nah.

 

Oh Herr, mein Gott, ich danke dir,

du schenkst uns diese Erde,

wir freuen uns an ihrem Klang,

bewundern deine Werke.

© Christina Telker

Die Bank im Park

 

Ich sitze auf meiner Bank,

genieße den Sonnenschein.

Einen Garten den hab ich nicht,

doch Gottes Schöpfung ist mein.

 

Ich lausche dem Lied der Vögel,

sehe die Blumen blühn,

freu mich am rauschen des Baches,

spür wie die Lüfte, sanft wehn.

 

Ich höre die Bienen summen,

freu mich am Schmetterling,

an den vielen Blüten am Wegrand;

wenn ich wandre still dahin.

 

Die Enten, im Wasser, sie spielen;

voll Lust und Lebensfreud,

die Sonne scheint über allem,

zur schönen Frühlingszeit.

© Christina Telker

 

Herr wir brauchen dich

So manches Mal sieht es so aus,
als bräuchten wir dich nicht.
Wir tun als hätten wir die Welt,
ja ganz allein im Griff.

Doch wozu sind wir fähig?
Nichts rührt sich ohne dich.
Wir können nichts bewegen,
wenn du uns läßt im Stich.

Du lässt die Wolken regnen,
du stellst der Sonne Lauf.
Du führst uns durch das Leben,
teilst deinen Segen aus.

Ja, ohne dich, oh Herr,
sind wir ein Halm im Wind,
der schnell zu Staub zerfällt,
weil wir so hilflos sind.


Wir brauchen dich, oh Herr!
Wir können nichts allein,
denn nur an deiner Hand,
kann Leben gut gedeihn.

© Christina Telker

Der Lenz ist da

 

Der Lenz ist da, hast du ihn schon gesehn?

Der Wind, er trieb ihn her von Bergeshöhn.

Es sprießet dort, wo es nur sprießen kann,

der Frühling, er zog ein in unser Land.

 

Der Lenz ist da, hörst du das Jubilieren?

Die Vögel singen es mit jedem Lied.

Sie freuen sich, der Winter ist vorüber,

sogar der Storch er kehrte schon zurück.

 

Der Lenz ist da, ja selbst die Hecken grünen!

Die Freude lebt und webt in der Natur.

Laß auch in dir die Lebensgeister wecken

und laß dich nicht von rauen Stürmen schrecken.

 

Der Lenz ist da, drum woll`n wir fröhlich sein,

sieh nur, es lacht der helle Sonnenschein!

Es blüht in allen Farben in der Heide,

die Bienen summen um die alte Weide.

© Christina Telker

Februar

 

Schon manche kalten Tage sind vorbeigezogen,

längst ist in uns die Sehnsucht nach dem ersten grün.

Die graue, triste Welt ist zum Erbarmen,

wir möchten wieder Blumen blühen sehn.

 

Leis! Hörst du dort den Vogel in den Zweigen?

Er kündet uns, der Frühling ist nicht weit,

er möchte uns ein Hoffnungszeichen zeigen,

bald ist die Welt zu neuem grün bereit.

 

Komm, schau und lausch des Vogels Tönen,

folg ihm und du wirst sehn, wovon er singt!

Dicht unterm Schnee blüht schon das erste Glöckchen,

sein läuten tief ins Herz dir dringt.

 

Ja, nicht mehr lang, dann wird die bunte Welt,

dich neu erfreuen; so frisch hingestellt.

Die Blumen dann in allen Farben blühn,

wenn erst die kalten Winde westwärts ziehn.

 

Dann ist die Welt bereit für neues Leben,

dann sprießt es, überall wo`s sprießen kann,

wir müssen ihm ein wenig Zeit noch geben,

dann spannt der Frühling neu sein buntes Band.

© Christina Telker

 

An der Schwelle

 

Und wieder stehn wir an des Jahres Schwelle,

es war recht buntgemischt, von allem was.

Wir blicken hoffnungsvoll nun auf das Neue

und bitten Gott, er schenke uns die Kraft.

 

Ein Mosaik hab ich für dich erstellt,

in dem sich meine Wünsche für dich finden.

Ob`s dir gefällt? Wir werden es ja sehn,

entscheiden tut der Herr, ja letzten Endes.

 

In Rot hab ich dir eingepackt,

ein Herz voll rechter Liebe.

In Grün, die Hoffnung für dies Jahr,

die dich begleiten möge.

 

Das Gelb der Sonne, für das Licht im Leben,

mög Gott dir immer seinen Segen geben.

Das Blau des Himmels, an manch schönem Tag,

das Weiß, der Schäfchenwolken, dich erfreuen mag.

 

Ein bunter Reigen, wird mein Mosaik,

es soll dir Freude schenken, jeden neuen Tag.

So kannst du immer wieder kleine Wunder sehn,

die unser Vater läßt für dich geschen.

© Christina Telker