Ehrfurcht

Habe Ehrfurcht vor dem Leben

schütze es so gut du kannst.

Sei es Mensch, ob Tier, ob Pflanze

all das liegt in deiner Hand.

 

Habe Ehrfurcht vor den Eltern

sie sind stets nur für dich da,

helfen dir, hast du mal Sorgen

warnen dich vor manch Gefahr.

 

Habe Ehrfurcht vor dem Einen

der erschaffen unsre Welt.

Hilf auch du sie zu erhalten

tu nicht nur was dir gefällt.

 

So kann man auch Ehrfurcht haben,

eines Tages mal vor dir.

Gingst du deinen Weg gerade,

warst dem Leben eine Zier.

© ChT

Du nimmst mich an

 

Herr, du hast mir so viel vergeben,

dass ich dir stets nur danken kann,

doch fällt es schwer in meinem Leben,

den Nächsten auch zu nehmen, an.

 

So mancher Stein liegt da im Wege,

so manche Bitternis mich quält,

da hilft auch selbst kein guter Wille,

nur du allein die Wunden stillst.

 

Gern möchte ich deinem Beispiel folgen,

vergeben jedem, wer`s auch sei,

doch fehlt`s an Kraft oft für die Liebe,

ich bitte dich Herr, steh mir bei!

 

Schenk du mir Kraft zur Nächstenliebe,

hilf zu vergeben, wo es schwer,

aus deinem treuen Vaterherzen,

sende mir die Nächstenliebe her.

 

So kann ich einst vielleicht vergeben,

dem anderen auch seine Schuld,

weiß ich mich doch bei dir geborgen,

und angenommen mit Geduld.

(c) ChT

Breche auf zu neuen Ufern

 

Breche auf zu neuen Ufern,

sieh, ich reich dir meine Hand,

auch dein Zögern und dein Zagen,

leg hinein mir zugewandt.

 

Neue Wege kannst du gehen,

wenn du ganz auf mich vertraust.

Komm, ich zeig dir das Land ‚Hoffnung‘,

brich zu neuem Leben auf.

 

Komm, ich zeig dir das Land ‚Liebe‘,

meine Güte hüllt dich ein,

hier wird dein Herz neu erstehen,

hier wirst du der Sorgen frei.

 

Komm, ich zeig dir neue Ziele,

gehe sie mit frischem Mut,

ich bin stets an deiner Seite,

weil auf dir mein Segen ruht.

 

Mit dem Heilgen Geist im Herzen

und an Gottes starker Hand,

schaffst du auch die neuen Wege,

froh mit jubelnd Lobgesang.

(c) ChT

Geschenk des Lebens

 

Ich danke Gott, dass es dich gibt,

das einer da ist, der mich liebt,

das einer täglich mit mir geht,

das du da bist und mich verstehst.

 

Ich danke Gott, für das Geschenk,

das man wohl die Gesundheit nennt,

dass ich die Hände falten kann

und meinen Schöpfer loben kann.

 

Ich danke Gott, für alle die,

die einmal klopfen an die Tür,

dass ich mit meiner kleinen Kraft,

auch geben kann, was du mir gabst.

 

Ich danke Gott, auch für das Leben,

dass er auf Erden uns gegeben,

dass er Verfehlung uns vergibt

und das er seine Kinder liebt.

(c) ChT

Freud und Leid

 

Könnten wir die Sonne je genießen,

könnten wir den Regenbogen sehn?

Gäbe es nicht graue Wetterwolken,

wär` da nicht so manche eis`ge Bö.

 

Könnten wir im Mondenlichte träumen,

könnten wir das Licht der Sterne sehn?

Gäbe es nicht dunkle schwarze Nächte,

wo wir nicht die Hand vor Augen sehn.

 

Könnten wir das Glück denn je genießen,

könnten wir der Freude Leben spürn?

Gäb es nicht den tiefen, schweren Kummer,

wo das Herz fast meinte stillzustehn.

 

Unser Leben braucht die tiefe Freude,

braucht den Höhenflug zum Firmament,

um die Tiefen gut zu überstehen,

die im Leben unausweichlich sind.

(c) ChT