Behütet

 

Schlägst Du früh die Augen auf,

nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Doch eins hast du nicht bedacht,

Einen gibt’s der dich bewacht.

 

Ob es früh oder ob spät,

er an deiner Seite geht.

Öffnest du ihm Herz und Ohr,

zeigt den rechten Weg er vor.

 

Ja den ganzen Tageslauf,

ist er bei dir und passt auf.

Musst dich nur ihm ganz ergeben,

so führt er dich durch dein Leben.

 

Diesen Engel, glaub es mir,

sandte Gott vom Himmel dir.

Jeder Mensch ob groß, ob klein,

soll in seinem Schutze sein.

© ChT

 

Tageszeiten

 

Der Tag hat vierundzwanzig Stunden

und doch sind alle wohl bedacht,

sei es das erste graun am Morgen

oder der Mondenschein bei Nacht.

 

Früh reckst du dich im neuen Morgen,

du gehst voll Hoffnung in den Tag,

dein Kopf, er ist noch voller Pläne,

die du am Abend dir erdacht.

 

Am Mittag dann die erste Pause,

du ziehst ein Fazit, was geschah.

Ein kleiner Plausch noch so am Rande,

der Nachmittag zum greifen nah.

 

Der Abend, er dient der Entspannung,

Gemeinsamkeit ist angesagt,

Theater, Kino, ein Spaziergang,

ein Gläschen Wein zur guten Nacht.

 

Am Horizont das Abendrot,

der Tag, er klingt nun aus,

die Nacht sie breitet ihre Flügel,

still über unser Haus.

 

Am Himmel stehn die Nachtgestirne,

der Mond und Sterne ohne Zahl,

die Nacht geht in den Morgen über,

 so war`s so bleibt es allemal.

 

Dein Tag, er liegt in Gottes Händen,

der alles ja so wohl bedacht,

er weckt dich früh an jedem Morgen,

und ist bei dir auch in der Nacht.

(c) ChT