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22.03.2019

Guten Morgen

 

Was kann es schöneres geben, als am Morgen vom Vogelgesang und der Sonne geweckt zu werden? Ist es dann vielleicht, sogar auch noch ein Sonntag, kann uns nichts mehr halten, um diesen Tag zu genießen. Raus ins Grüne, in Gottes schöne Natur, um den beginnenden Frühling zu begrüßen. Wie schön, die ersten Frühblüher am Wegesrand zu entdecken, den Duft des frischen Grüns einzuatmen und die Lungen damit aufzutanken.

Liegt es nicht an uns, was wir aus dem beginnenden Tag machen? Mit einem freundlichen Blick in den Spiegel, mit dem Wunsch uns selbst anzunehmen und uns einen guten Tag zu wünschen, ist oft schon viel erreicht. Uns Zeit nehmen für eine gemütliche Tasse Kaffee, selbst dann, wenn wir dafür fünf Minuten eher aufstehen müssen. Ein aufmunterndes Wort für unseren Partner und die Kinder. All das sind Kleinigkeiten, die den Morgen schönmachen können. Mit einem guten Start in den Morgen ist der Tag schon fast gewonnen.

Jeder Morgen ist ein Geschenk unseres himmlischen Vaters. Jeden Morgen neu erwachen, ganz gleich was dieser Tag uns bringt, ist des Dankes wert. Jeden Morgen neu annehmen, mit der Neugier, was er wohl für mich bereithält. Den Blick in den Morgenhimmel gerichtet und zu versuchen, ihm das Beste abzugewinnen, selbst dann, wenn er einmal grau in grau ist. Nach jeder Regenwolke taucht auch wieder die Sonne auf. Denken wir an die Vögel, sie müssen sich jeden Tag auf neue ihr Futter suchen, sind dabei so manchen Gefahren ausgeliefert, aber sie beginnen jeden neuen Morgen mit einem Danklied. Versuchen wir, es ihnen nachzumachen.(c) Christina Telker

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15.03.2019

Unterwegs mit Gott

 

In den 1950er Jahren erlebte ich meine Kindheit in der Bibelschule Malche. Dort berichteten ab und zu Missionare von ihrer Arbeit. Für mich waren diese Vorträge stets sehr spannend. Diese Menschen stellten ihr eigenes Leben hintenan. Sie waren mit Begeisterung im Namen Gottes unterwegs, seine Botschaft in die Teile der Erde zu tragen, wo man noch nichts vom ihm wußte.  Diese Reisen waren nicht ungefährlich. Es gab manches Abenteuer zu bestehen. Manches Mal ging es auch gesundheitlich sehr an die Substanz.  Ich bewunderte diese Menschen. Als ich richtig lesen konnte, las ich sehr gerne Bücher über Missionsarbeit. Mein Wunsch war damals, ebenso mutig zu werden, um diesen Dienst antreten zu können. Das Leben spielte anders.

Ein jeder von uns kennt den Herrnhutstern, der in der Adventszeit unsere Wohnungen erhellt. Aber kennen wir auch die Geschichte der Brüdergemeinde? Ihre Gründungsgeschichte ist ein Abenteuerroman. Für diese Menschen war und ist es wichtig, Gottes Wort in die Welt zu tragen. Ihre Losungen, die wir in fast jedem christlichen Hause finden, werden alljährlich in mehr als einhundert Länder geliefert.  

Doch müssen wir Helden sein, um Gottes Wort in die Welt zu tragen? Gibt es nicht, um uns her, genügend Möglichkeiten für ihn tätig zu werden? Auch in unserem Alltag finden sich immer wieder Möglichkeiten von ihm zu erzählen oder seine Liebe und Hilfsbereitschaft zu unseren Mitmenschen zu tragen im Alltag bei unseren Mitmenschen wirksam werden zu lassen. Oft sind es die kleinen Dinge des Lebens, die uns überall die Möglichkeiten hierfür geben. Suchen wir nach neuen Wegen.(c) Christina Telker

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08.03.2019

7 Wochen ohne - Mal ehrlich

 

Die Fastenaktion der evangelischen Kirche hat sich für 2019 ein schwieriges Thema gewählt, wie ich meine. Sind wir doch einmal ehrlich zu uns selbst. Nein, mit der landläufigen Statistik gehen wir sicher nicht konform. Das wäre auch schlimm, denn 200 mal pro Tage zu lügen, wäre uns doch wohl eher unvorstellbar. Wo bliebe da noch die Wahrheit? Sollten wir den Studien Glauben schenken, dann lügen Männer um einiges häufiger als Frauen. Zum Weiteren ist die Sache mit dem Lügen Altersabhängig und wohl auch von den jeweiligen Umgebungen und Situationen. Auch gibt es diverse Unterschiede in der Art der Lüge. Da ist zuerst einmal die Notlüge, ohne die kaum einer auskommt. Oder? Dann kommt das Verschweigen. Wie steht es denn damit? Ist dies eine Lüge oder nicht? Dann das Schummeln, das wir auch nicht unter die Lüge einordnen, oder? Wir sehen, es ist nicht so einfach bei den unterschiedlichsten Lügen noch durchzublicken. Das Beste wird sein, es ohne Lüge zu versuchen. Vielleicht beginnen wir mit dem Versuch bei "7 Wochen ohne" (Christina Telker)

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22.02.2019

Hinter der Maske

 

In den nächsten Tagen werden viele von uns wieder eine Maske aufsetzen. Verborgen hinter der Maske, ist es das, was wir uns wünschen? Nicht erkannt zu werden, bei dem was wir tun und lassen. Einmal so leben wie es uns gefällt, ohne nach der Etikette zu fragen. Vielleicht wünscht sich das manch einer. Doch fühlen wir uns wirklich wohl hinter der Maske, möchten wir nicht viel lieber offen und erhobenen Hauptes durchs Leben gehen. Ganz gleich, ob wir uns eine Maske aufsetzen, um unser Treiben zu vertuschen, vor Gott können wir uns nicht verbergen. Er durchschaut uns immer. Sieht hinter jede Maske.(c) Christina Telker

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15.02.2019

Sonnige Stunden

 

Kennen sie das noch, klirrender Frost, frisch gefallener, unberührter Schnee auf den die Sonne fällt? Dieses Glitzern ist mit nichts zu vergleichen. Es ist ein Anblick, als wäre der Schnee mit tausenden Kristallen bedeckt. Unser Herz atmet durch und bleibt staunend stehen, um dieses Wunder ganz in sich aufzunehmen. Diesen Anblick vergessen wir unser Leben lang nicht. 

Die Sonne, das Licht, ist wichtig für unser Leben, ganz besonders in der Winterzeit. Die Tage sind kurz und wir sehnen uns nach dem Frühling, nach dem Licht der Sonne. Ebenso ist es mit dem Licht der Liebe und der Freundschaft, das in unser Leben fällt. Auch hier sind besondere Momente, Meilensteine auf unserem Lebensweg, die in Erinnerung bleiben. Wie unser Hochzeitstag oder die Geburt unserer Kinder.

Jesus möchte sein Licht in uns anzünden, möchte, daß wir dieses helle Leuchten seiner Liebe erkennen und in unserer Seele leuchten lassen. Auch auf unserem Glaubensweg finden wir Meilensteine, Momente in denen wir unserem himmlischen Vater ganz besonders nahe waren. Dies ist nicht immer so. Manches Mal befinden wir uns auch lange auf der Suche und tappen im Dunkeln. Können wir uns in diesen Zeiten jedoch an diese besonderen Momente erinnern, an dieses Licht, daß einmal in unserer Seele leuchtete, werden wir immer wieder den Weg zu ihm finden. Selbst aus dem dunkelsten Tal heraus denn seine ausgestreckte Hand warten stets auf uns!(c) Christina Telker

08.02.2019

 

Einer trage des anderen Last


Ist das nicht ein bisschen zu viel verlangt? Haben wir nicht ein jeder für sich genug zu tragen? Ist unser eigenes Päckchen nicht schon oft schwer genug? Oder beginnt es bereits mit dem Verständnis für den anderen? Wie hat sich Jesus das nur gedacht?

Wir kennen Jesus als Gottes Sohn und stellen ihn uns als überirdisch vor. Doch ich denke Jesus stand mit beiden Beinen im Leben. Zumindest in der Zeit als er auf der Erde weilte. Er wusste ganz genau was er da von seinen Mitmenschen erwartete. Doch bevor ich die Last des anderen tragen kann, muss ich erst einmal mit meiner eigenen Läst klar kommen. Mein Bündel annehmen und es nicht auf den Schultern des anderen ablegen. Erst wenn ich mit mir selbst im reinen bin, kann ich auch meinem Nächsten zur Seite stehen. Versuchen wir Stück für Stück unsere Lasten vor Gott abzulegen, um die Last erträglich zu machen. Erst dann kann ich auch mit meiner Kraft, die mir geschenkt wird, Hilfe für andere sein. (c) Christina Telker

01.02.2019

 

20 % Rabatt

 

Ständig flattern uns viele Sonderangebote ins Haus, zu Jahresbeginn häuft sich dies noch. Früher nannte man es Winterschlussverkauf, heute löst das gesamte Jahr über, ein Angebot das andere ab. Viele von uns sind regelrechte Schnäppchenjäger. Sie kaufen nur heruntergesetzte Ware. Nicht immer, ist man damit jedoch gut bedient. So manches Mal stellen wir schon sehr bald fest, wie minderwertig doch diese Ware war. Mit ein paar Euro mehr, hätte man preiswerter eingekauft, denn nun muss man bereit nach kurzer Zeit etwas Neues kaufen.

Vor einiger Zeit bot ein Zeitungsbote, die Sonntagszeitung vor dem Bahnhof gratis an. Kaum einer wollte sie haben, weil keiner dem Frieden traute. Jeder kennt es, greift man nach der angebotenen Zeitung, folgt auch schon der Satz: „Möchten sie einen Vertrag, ich hätte da ein lukratives Sonderangebot.“ Schon ist man in ein Gespräch verwickelt. Doch hier, bei diesem Zeitungsboten, konnte ich feststellen, er verschenkte die Zeitungen tatsächlich, gratis. Ohne Haken im Nachhinein. Es war kaum zu fassen! Anstatt eines Vertragsangebotes, wünschte er einen schönen Sonntag, beim überreichen der Zeitung.

Eben solch ein Angebot unterbreitet uns Gott. Völlig gratis bietet er uns seine Liebe an, ohne Hintergedanken und Gegenleistungen. Alles was es hier zu bezahlen gab, zahlte Jesus am Kreuz auf Golgatha für uns. Wir brauchen dieses Geschenk nur anzunehmen, das Geschenk der Auferstehung. Seine Liebe allein, löscht unsere Schuld. Die einzige Gegenleistung, die er von uns erwartet ist diese Liebe anzunehmen. (c) Christina Telker

25.01.2019

 

Puzzle der Freude

 

Bis jetzt zählt das neue Jahr erst wenige Tage, der rechte Moment, um Rückschau zu halten. Die wichtigsten Ereignisse haben sich bei uns förmlich eingebrannt, wir werden sie auch nach Jahrzehnten nicht vergessen. Aber wie ist es mit den kleinen Dingen des Alltags? Wie wäre es, wenn sie ein Kommissar, wie manchmal in einem Tatort, fragen würde: „Wo waren sie am 4. Februar letzten Jahres, um 17 Uhr?“ Sicher ginge es ihnen ebenso wie mir, sie müßten die Antwort schuldig bleiben. Und doch gibt es an jedem Tag des Jahres eine kleine Freude, die uns begegnet, selbst dann, wenn wir im groben Rückblick denken, ‚das kann gar nicht sein. ‘

Darum habe ich einen Vorschlag. Im vergangenen Jahr habe ich es probiert. Erstellen wir uns, unser eigenes Puzzle. Das Puzzle der Freude. Fast in jedem Haushalt gibt es ungenutzte, leere Bilderrahmen. Für diesen Rahmen schneiden wir zwei weiße, passende Bögen Zeichenkarton zu. Den einen Bogen legen wir in den Rahmen ein und hängen ihn an die Wand. Zugegeben, das sieht ein wenig kahl aus, aber jedes Puzzle und sei es noch so schön, hat einmal bei null begonnen. Den zweiten Bogen legen wir uns bereit. Jeden Abend schneiden wir ein kleines Teil von diesem zweiten Bogen ab, bemalen es farbig und schreiben darauf, was wir an diesem Tage positives erlebten. So kleben wir Abend für Abend ein Puzzleteil hinzu. Schon bald beginnt unser Puzzle zu wachsen. Am Ende des Jahres werden wir staunen, wieviel Freude uns das Jahr brachte. Ich wünsche uns allen hierbei gutes Gelingen und viele positive Erlebnisse. (c) Christina Telker

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18.01.2019

Eine Frage des Mutes

 

Immer wieder kommen wir in unserem Leben in Situationen, die uns Mut abverlangen. Einzuschreiten, wenn jemand Hilfe braucht, wäre eine Möglichkeit unseren Mut zu beweisen. Aber selbst ein Telefonat, daß Hilfe herbeiruft, kann schon Mut erfordern.  Manchmal geht es jedoch auch um anderen Dinge.

Zu Zeiten der DDR brauchten man manches Mal etwas Mut, um seinen Glauben öffentlich zu bekennen. Jugendlichen konnte dies, den Weg aufs Gymnasium verbauen. Es gibt heute noch 50 Länder, in denen Menschen viel Mut beweisen müssen, wenn sie ihren Glauben leben möchten. Über 600 Millionen Christen leben in diesen Ländern. Harte Strafen warten oft auf diejenigen, die sich zu ihrem christlichen Glauben bekennen. Wie gut haben wir es doch, können wir doch frei zu Jesus und unserem christlichen Glauben stehen. Bereits der preußische König Friedrich der II. setzte sich für Glaubensfreiheit ein. Auch wenn wir heute alle Möglichkeiten haben frei zu reden, fällt es so manch einem von uns immer noch schwer. Selbst in unserer Zeit kann es immer noch geschehen, daß wir verlacht werden, wenn wir im Betrieb oder in Schulen und Vereinen über unseren Glauben reden würden. Gerne gehen wir dann den Weg des geringsten Widerstandes und schweigen einfach, wenn das Thema aufkommt. Wie wäre es jedoch, wenn Gott zu uns schweigen würde? Er wird immer zu uns stehen, so wie er es in der Taufe versprach. Versuchen wir dies dankbar anzunehmen und künftig auch zu ihm zu stehen. (c) Christina Telker

 

11.01.2019

 

Neubeginn

 

In jedem Jahr wagen wir einen Neubeginn. Es bleibt uns ja auch gar nichts anderes übrig, wird er uns doch vom Kalender weltweit vorgeschrieben. Doch haben wir uns schon einmal Gedanken darübergemacht, wie oft wir im Leben neu beginnen? Der erste Tag in einer Kindereinrichtung, der Beginn der Lehre und später der Wechsel in einen anderen Betrieb, ein Umzug, vielleicht sogar in eine fremde Stadt, immer wieder heißt es neu zu beginnen. Nicht immer werden wir gefragt, ob es uns recht ist. So manches Mal können wir gar nicht anders, wenn wir unsere Arbeit behalten wollen. Der eine liebt öfter einmal einen Wechsel, ein anderer hält am Altbewährten fest. Es gäbe noch eine Menge an Möglichkeiten aufzuzählen.

Aber wie ist es mit unserem Glaubensleben? Gibt es dort nur einen Neubeginn? Ich denke, das ist wohl eher die Minderheit unter uns Christen, die ihr Leben ohne Glaubenszweifel meistert. Immer aufs Neue kommen wir zu Gott, mit der Bitte um Vergebung. Nicht nur einmal im Leben ändert sich unsere Lebenseinstellung. In der Kindheit oder Jugend denken wir anders als im Alter. Lebenserfahrung kommt hinzu, die dieses Umdenken bewirkt. Manchen von uns bringen schwere Situationen erst recht unserem himmlischen Vater näher, andere wieder brauchen längere Zeit, weil sie das ‚Warum‘, der jeweiligen Situation nicht losläßt. Wie oft wir auch Zweifeln in unserem Leben, können wir doch darauf bauen; Gott liebt uns, er verzeiht uns und wir sind stets aufs Neue willkommen! (c) Christina Telker

05.01.2019

Die heiligen drei Könige


Ob sie nun Weise, Sterndeuter oder Könige waren, sei dahingestellt. Eins ist jedoch allen dreien wichtig. Sie haben den Stern gesehen, den Stern, dessen Licht auf den unscheinbaren Stall in Bethlehem strahlt. Dieser Stern hat so große Bedeutung für sie, so zieht er alle drei zu dem Kind in der Krippe. Lesen wir die Bibel, meinen wir, die Drei zogen schon immer gemeinsam des Weges, so erschien es mir jedenfalls als Kind. Stets werden sie im Zusammenhang genannt. Doch dann, wenn wir etwas genauer hinsehen, verstehen wir auf einmal, daß sie aus ganz verschiedenen Erdteilen kommen. Trotz der Entfernung, die diese Gruppe trennte, finden sie den gemeinsamen Weg nach Bethlehem, den Weg zu dem Stern. Über alle Kontinente strahlt das Licht des Sterns, strahlt Gottes Liebe. So finden sie trotz aller Verschiedenheit einen gemeinsamen Weg, den Weg zum Kind in der Krippe, das Gott uns sandte zur Versöhnung, als Friedensstifter. Diese Drei sprechen verschiedene Sprachen und doch macht Gott eine Verständigung möglich. Der Weg der drei Könige lehrt auch uns über alle Grenzen hinweg, den Weg der Verständigung anzustreben. Den Weg über das Kind in der Krippe hin zu Gott. Solange wir dieses Ziel vor Augen haben, gibt es keine Trennung nach Ländern, keine Trennung durch Sprachen. Wir sind alle Gottes Kinder und das ist es was alleine zählt. (Christina Telker)

Suche den Frieden und jage ihm nach.

Psalm 34, 15

Gedanken zur Jahreslosung

 

Frieden, wünschen wir uns den nicht alle? Aber wieso ist es dann so kriegerisch auf unserem Erdball. Nicht nur im Großen bekriegt sich die Welt, solange sie steht, nein, und das ist viel schlimmer, finde ich, auch im Kleinen. Gerade haben wir da „friedvolle“ Weihnachtsfest hinter uns gelassen. Sind wir jedoch ehrlich, dann wissen wir, daß gerade an solchen Tagen, an denen man sich verpflichtet fühlt sich mit der ganzen Familie zu treffen, immer wieder Streit ausbricht und man hinterher froh wäre, es hätte so manches Familientreffen nicht gegeben. „Suche nach Frieden und jage ihm nach“! Würden wir alle, ein jeder für sich diese Psalmworte beherzigen, wie schön und friedvoll wäre unsere Welt. Doch wir leben noch auf dieser Erde und wir sind nur Menschen. Da hilft es auch oftmals nicht, wenn der einen sich anstrengt, weil er sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden und der andere immer streitlustiger wird. Bereits bei Wilhelm Tell heißt es: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“.

„Suche den Frieden und jage ihm nach!“ Wollen wir es doch versuchen, vielleicht gelingt es uns, wenn wir ganz in unserem Herzen Frieden suchen, ein klein wenig dazu beizutragen, daß unsere Welt ein wenig friedlicher wird. Das wünsche ich uns allen für das neue Jahr. Ihre Christina    

 

(Lutherbibel 1984, © Deutsche Bibelgesellschaft bzw. Gute Nachricht Bibel, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft)