In einem Buch las ich kürzlich den Satz des Autors José Samarago:

"Wäre ich mit 60 gestorben, so hätte ich kein einziges Buch veröffentlicht."

Ich musste lachen, traf doch diese Aussage voll auf mich zu. Manchmal muss man erst

ein gewisses Alter erreichen, um Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten zu können.

So ist es auch mit manch anderen Dingen, die ich erst zu Zeiten meines Ruhestands begann. 

Das Leben ist mit dem Ende der Berufstätigkeit nicht zu Ende, wie auch ich manchmal dachte.

Es tritt nur in eine andere Phase ein. Die deshalb durchaus nicht uninteressanter sein muss.
Sollte jemand denken, daß ich den ganzen Tag am PC verbringe, so irrt er. Für mein Hobby,

das Schreiben, bleibt mir gerade mal die Zeit von 4.30 Uhr bis 6.00 Uhr, dann beginnt unser gemeinsamer Tag, für mich und meinen Mann.

Nutzt man kurze Zeiten intensiv, kann man eine Menge bewegen.
Vermutlich geht es mehr Menschen so, als wir denken. So las ich vor kurzem, von einer Malerin,

die ihr Leben lang schwer arbeitete. Mit 78 begann sie zu malen, mit 100 war sie weltweit berühmt. Beginnen wir mit dem Ruhestand einmal in uns hinein zu hören. Vielleicht entdecken wir das eine oder

andere Talent in uns, das es lohnt aufzudecken.

Allen bekannt ist auch das jährlich erscheinende Buch

des Rowohlt Verlages "Weihnachtsgeschichten am Kamin"

bei dem ich 2018 vertreten war

Bücher die 2017 erschienen